Die Diskussion um die Superyacht „Launchpad“ von Mark Zuckerberg hat an Intensität gewonnen, nachdem bekannt wurde, dass das Schiff offenbar einen Hilferuf ignoriert hat. Ein Motorboot, das vor der Küste Alaskas in Schwierigkeiten geraten war, rief um Hilfe, während die Yacht in der Nähe war.
Am 15. August 2026 geriet ein kleines Motorboot, etwa sechseinhalb Meter lang, zwischen Petersburg und Juneau in Seenot, als ihm der Treibstoff ausging. Der Kapitän des Bootes versuchte, über Funk Hilfe zu rufen. Die Coast Guard reagierte umgehend und ein Kreuzfahrtschiff, die „Wilderness Legacy“, kam zur Rettung und brachte das Motorboot in die geschützte Farragut Bay, wo es wieder aufgetankt wurde.
Öffentliche Empörung über die Yacht
Die Situation nahm jedoch eine Wendung, als bekannt wurde, dass die „Launchpad“, eine 118 Meter lange und rund 300 Millionen Dollar teure Yacht von Zuckerberg, sich in der Nähe befand und nicht eingriff. Dies führte zu einer emotionalen Debatte im Internet und sorgte für Schlagzeilen in verschiedenen Medien, darunter „Newsweek“ und CNN.
„Hat die Yacht eines der reichsten Menschen der Welt einen Notruf ignoriert?“, fragen sich viele. Die Reaktionen auf die Vorfälle waren heftig, insbesondere an Bord des Kreuzfahrtschiffs, wo Augenzeugen von Buhrufen gegen Zuckerberg berichteten, als der Kapitän die Situation erklärte.
Meta-Konzern reagiert auf Vorwürfe
Um der Welle der Empörung entgegenzuwirken, gab der Meta-Konzern eine Erklärung ab. In dieser wurde betont, dass die Crew der „Launchpad“ den Hilferuf zunächst nicht gehört habe und dass das Kreuzfahrtschiff bereits auf dem Weg zur Rettung war, als sie von dem Vorfall erfuhren. Zudem befand sich Zuckerberg nicht an Bord der Yacht.
Widersprüchliche Informationen und rechtliche Einschätzung
Allerdings zeigen AIS-Daten, die die Bewegungen von Schiffen aufzeichnen, ein anderes Bild. Diese Daten deuten darauf hin, dass die „Launchpad“ ihre Geschwindigkeit reduzierte, als der Hilferuf der Küstenwache bekannt wurde, und die Fahrt wieder aufnahm, als die Situation geklärt war. Die Erklärung, dass auf der Brücke der Yacht niemand den Funkspruch gehört habe, wird von vielen als wenig glaubwürdig angesehen.
Experten für Seerecht haben jedoch klargestellt, dass kein Verstoß gegen das Seerecht vorlag. Ein akuter Notfall, der einen Kapitän zur Hilfe verpflichten würde, war nicht gegeben. Dennoch bleibt ein unangenehmes Gefühl zurück. Die Episode verdeutlicht die Kluft zwischen den Superreichen und der Allgemeinheit, die oft in ihrer eigenen Welt leben und sich nicht um die Nöte anderer kümmern.
- Die „Launchpad“ war in der Nähe des Havaristen.
- Das Motorboot wurde von der „Wilderness Legacy“ gerettet.
- Öffentliche Empörung über das Verhalten der Yacht.
- Meta-Konzern weist Vorwürfe zurück.
- Seerechtsexperten sehen keinen Verstoß.
Quellen: mopo, RTL, Focus
Bildquelle: Shutterstpck / Volodymyr TVERDOKHLIB
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.