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Was neue Dokumente über den vermissten Tengelmann-Chef enthüllen

Im Fall des seit 2018 vermissten Tengelmann-Chefs Karl-Erivan Haub gibt es überraschende Entwicklungen. Aktuelle Informationen aus den Akten des verurteilten US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werfen potentielle…

Was neue Dokumente über den vermissten Tengelmann-Chef enthüllen

Im Fall des seit 2018 vermissten Tengelmann-Chefs Karl-Erivan Haub gibt es überraschende Entwicklungen. Aktuelle Informationen aus den Akten des verurteilten US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein werfen potentielle Verbindungen zwischen diesen beiden Fällen auf, was international für Aufsehen sorgt.

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Haub, der im April 2018 zu einer Skitour in der Schweiz aufgebrochen war, verschwand spurlos. Drei Jahre später erklärte ihn ein Gericht in Köln offiziell für tot, doch die Spekulationen über sein Schicksal halten weiterhin an. Die Epstein-Akten enthalten Hinweise, die dem Fall eine neue Perspektive verleihen.

Verbindungen zwischen Jeffrey Epstein und Karl-Erivan Haub

In den bisher unveröffentlichten Dokumenten wird berichtet, dass Mark Epstein, der Bruder von Jeffrey Epstein, im Juni 2020 Kontakt zur Kantonspolizei im Wallis aufnahm. Er stellte dabei Parallelen zwischen dem Tod seines Bruders und dem Verschwinden von Haub her und äußerte Bedenken hinsichtlich der offiziellen Darstellungen beider Vorfälle. Diese Bedenken wurden durch Informationen einer anonymen Quelle unter dem Pseudonym „Mim Mim“ ausgelöst.

Besonders bedenklich ist, dass die Unterlagen andeuten, dass „Mim Mim“ möglicherweise Kontakt zu Familienmitgliedern von Haub hatte und möglicherweise Schweigegeld erhalten haben könnte. Zudem bestätigte ein Sicherheitschef des Tengelmann-Konzerns bereits im Jahr 2021 eine Verbindung zwischen Haub und Epstein, ohne jedoch nähere Einzelheiten zu offenbaren. Die daraufhin aufgeworfenen Fragen zu einer möglichen Angehörigenbeteiligung oder finanziellen Transaktionen bleiben bislang unbeantwortet.

Ermittlungen des FBI und der CIA

Die Akten lenken auch die Aufmerksamkeit auf das Verhalten der Ermittlungsbehörden. Das FBI und die CIA hatten nach dem Verschwinden von Haub in der Region rund um Zermatt intensiv ermittelt und Zeugen befragt – ein Vorgehen, das von Experten als untypisch für einen Bergunfall angesehen wird. Bislang ist die Suche nach Haub ohne Resultat geblieben.

Obwohl die neuen Hinweise die Diskussion über den Verbleib von Karl-Erivan Haub anheizen, bleiben gesicherte Erkenntnisse über sein Schicksal weiterhin aus. Die Informationen aus dem Epstein-Komplex fördern neue Spekulationen zu Tage und eröffnen weitere Fragen. Haub wurde 2021 offiziell für tot erklärt, dennoch hält sich hartnäckig die Theorie, dass er sein Ableben inszeniert haben könnte, um in Russland zu leben.

Bildquelle: SS Hood auf Unsplash

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