Seit dem 1. Oktober 2026 müssen Käufer in Österreich für ihre Online-Bestellungen eine neue Abgabe entrichten. Die Paketsteuer von 2,40 Euro pro Bestellung betrifft vor allem große Versandunternehmen.
Neue Steuer belastet Online-Käufer
Die Einführung dieser Steuer hat bereits für Aufregung gesorgt. Betroffene Unternehmen wie Amazon, Zalando, Temu, Ikea, Otto, Shein, AliExpress, Apple und MediaMarkt geben diese Zusatzkosten an die Verbraucher weiter. Das österreichische Finanzministerium prognostiziert durch diese Maßnahme jährliche Einnahmen von etwa 280 Millionen Euro.
Ausnahmen von der Paketsteuer
Doch nicht alle Online-Einkäufe sind von der Steuer betroffen. Privatverkäufe auf Plattformen wie Vinted oder Willhaben sind steuerfrei. Ebenso bleiben Lebensmittellieferungen sowie Zeitungen und Zeitschriften von der Abgabe unberührt. Kunden, die ihre Bestellungen online aufgeben, aber die Ware im Geschäft abholen, müssen ebenfalls keinen Paketsteuer zahlen.
Reaktionen der Händler auf die Abgabe
Die neue Regelung stößt auf Widerstand seitens der Händler. Otto Österreich und Zalando haben angekündigt, die Paketsteuer bei vollständigen und fristgerechten Rücksendungen zurückzuerstatten. Zudem haben einige Händler bereits rechtliche Schritte gegen die Paketsteuer eingeleitet. Zalando hat beim Verfassungsgericht Klage eingereicht, und es ist zu erwarten, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden.
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Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.