Die Lufthansa hat beschlossen, als Reaktion auf die hohen Kerosinkosten und anhaltende Streiks, den Flugbetrieb ihrer Tochtergesellschaft Cityline einzustellen. Ab Samstag werden zunächst 27 ältere Flugzeuge der Regionaltochter am Boden bleiben, wie das Unternehmen bekannt gab.
Der sofortige Stopp des Flugbetriebs bei Cityline ist eine Maßnahme, die aufgrund der „aktuellen Krise“ vorgezogen wird, erklärte der Finanzvorstand des Lufthansa-Konzerns, Till Streichert, am Donnerstag. Die stark gestiegenen Kerosinpreise sowie die laufenden Arbeitskämpfe wurden als Hauptgründe für diese Entscheidung genannt.
Strategische Anpassungen bei Lufthansa
Der Stopp von Cityline ist Teil einer umfassenden Unternehmensstrategie, die nun schneller umgesetzt werden soll. „Um weitere Verluste der defizitären Fluggesellschaft zu reduzieren, werden ab übermorgen zunächst die 27 operativen Flugzeuge von Lufthansa Cityline endgültig aus dem Programm genommen“, so die Mitteilung des Konzerns.
Sozialplan für betroffene Mitarbeiter
Streichert betonte, dass das Paket zur beschleunigten Umsetzung von Flotten- und Kapazitätsmaßnahmen angesichts der stark gestiegenen Kerosinkosten und der geopolitischen Instabilität notwendig sei.
Zusätzlich wird der Flugbetrieb der Lufthansa seit Donnerstag bereits den vierten Tag in Folge durch Streiks des Kabinenpersonals und der Piloten erheblich beeinträchtigt. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hatte ab Mittwoch zu einem zweitägigen Arbeitskampf aufgerufen, der auch Cityline betrifft. Im Fokus stehen Verhandlungen über einen Sozialplan für die rund 800 Flugbegleiter der Airline.
Wie wirkt sich der bevorstehende Streik auf den Flughafen Köln/Bonn aus?
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Bildquelle: ai-generated-gemini