Das Aus für den Verbrennungsmotor ist vom Tisch. Einem aktuellen Medienbericht zufolge hat die Europäische Kommission am Donnerstag entschieden, dass die Produktion von Autos mit Verbrennungsmotoren auch über das Jahr 2040 hinaus erlaubt bleibt.
Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass die Automobilhersteller ab 2035 ihren CO₂-Ausstoß auf 100 Prozent reduzieren müssen. Dieser Bericht deutet darauf hin, dass dieses Ziel nun auf 90 Prozent gesenkt werden soll, was am Dienstag offiziell bekannt gegeben werden könnte.
Langfristige Auswirkungen der Entscheidung
Auch nach 2040 wird es kein Ziel von 100 Prozent geben, was bedeutet, dass die Hersteller berechtigt sind, alle in Deutschland produzierten Motoren weiterhin herzustellen. Laut dem Bericht haben unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der polnische Premierminister Donald Tusk für diese Regelung gestimmt.
Die deutschen Konservativen sehen in dieser Entscheidung die Möglichkeit, die Angriffsfläche für die AfD zu verringern und Industriearbeitsplätze zu sichern.
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