FRANKFURT – Der Euro zeigte sich am Freitag nach der Entscheidung des US Supreme Courts zu den Zöllen und der Reaktion der US-Regierung weitgehend unverändert. Im späten US-Devisenhandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1783 Dollar gehandelt, was dem Niveau des späten europäischen Handels entspricht. Die Europäische Zentralbank hatte zuvor den Referenzkurs auf 1,1767 (Donnerstag: 1,1753) US-Dollar festgelegt. Der Dollar kostete somit 0,8498 (0,8508) Euro.
US Supreme Court entscheidet gegen Trump
US-Präsident Donald Trump beeinflusst den Goldpreis: Im Rahmen seiner umstrittenen Zollpolitik erlitt er eine Niederlage vor dem Supreme Court. Das Oberste Gericht der USA entschied, dass Trump seine Befugnisse überschritten hat, als er umfangreiche Zölle gegen zahlreiche Handelspartner einführte. Der Bezug auf ein Notstandsgesetz wurde als verfassungswidrig eingestuft.
Trump plant neue Maßnahmen
Nach dem Urteil kündigte Trump an, alternative Wege zu suchen, um Einnahmen zu generieren. Er erklärte in Washington, dass er noch am selben Tag eine Anordnung unterzeichnen werde, um auf Basis einer anderen gesetzlichen Grundlage einen weltweiten zusätzlichen Zoll von zehn Prozent auf Importe in die USA zu erheben. Dies könnte auch Auswirkungen auf die schwachen BIP-Zahlen haben, die die US-Wirtschaft betreffen.
Ein möglicher Indien-Deal könnte ebenfalls eine Wende bringen, während die EU unter Druck steht, den USA und China die Stirn zu bieten.
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Bildquelle: Quelle: Foto: Jonathan Borba