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15,2 Prozent Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen im Dezember

Unternehmensinsolvenzen erreichen ein Rekordhoch – Forscher warnen vor einer umfassenden Pleitewelle. Im Dezember 2025 kam es zu einem signifikanten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum…

15,2 Prozent Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen im Dezember

Unternehmensinsolvenzen erreichen ein Rekordhoch – Forscher warnen vor einer umfassenden Pleitewelle.

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Im Dezember 2025 kam es zu einem signifikanten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr. Laut vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der bei den Amtsgerichten beantragten Regelinsolvenzen um 15,2 Prozent. Zum Vergleich: Im November lag die Erhöhung lediglich bei 5,7 Prozent.

Pleitewelle trifft zahlreiche Branchen

Die statistischen Erhebungen werden erst nach der ersten Entscheidung der zuständigen Insolvenzgerichte in die Gesamtzahlen einbezogen. Dies bedeutet, dass der Insolvenzantrag oft bis zu drei Monate vor diesem Zeitpunkt gestellt wird. Angaben zum Gesamtjahr stehen bislang noch aus.

Für den Oktober 2025 wurden 2108 Unternehmensinsolvenzen verzeichnet, was einem Anstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Gesamtforderungen der Gläubiger beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro, im Vergleich zu 3,8 Milliarden Euro im Oktober 2024. Besonders betroffen sind Unternehmen aus den Bereichen Verkehr, Gastronomie und Bau.

Wirtschaftliche Herausforderungen als Ursachen

Eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt, dass die Zahl der Firmeninsolvenzen im Jahr 2025 den höchsten Stand seit 20 Jahren erreicht hat. Diese wurde auf 17.604 beziffert. Festgestellt wurde, dass selbst während der Finanzkrise 2009 die Zahl rund fünf Prozent niedriger lag. Mögliche Gründe für den Anstieg sind Nachholeffekte aus der Corona-Pandemie und die aktuelle Zinspolitik. Zudem wird die insgesamt angespannte wirtschaftliche Lage als wesentlicher Faktor angesehen.

Bildquelle: Bildquelle: Markus Winkler auf Unsplash

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