Der Monat Mai 2026 beginnt in Deutschland mit einem frostigen Überraschungsmoment, während sich nur wenige Tage später die ersten sommerlichen Temperaturen ankündigen. Die Wetterlage zeigt sich unberechenbar, und Gewitter könnten zur ernsthaften Gefahr werden.
Zu Beginn des Monats müssen sich vor allem die Menschen im Süden Deutschlands auf leichten Frost einstellen. Doch die Winterjacke kann bald wieder verstaut werden, denn die Temperaturen werden voraussichtlich schnell ansteigen.
Laut den Wetterexperten von „weather.com“ wird ein Temperaturanstieg erwartet, der bereits am Sonntag, dem 3. Mai, in Görlitz bis zu 29 Grad erreichen könnte. In einigen Regionen könnte sogar die 30-Grad-Marke überschritten werden. Die aktuellen Wettermodelle deuten darauf hin, dass der Mai deutlich wärmer ausfallen wird als zuvor prognostiziert, was darauf hindeutet, dass der Sommer früher beginnt als gedacht.
Wechselhaftes Wetter statt stabiler Sommer
Die angekündigten sommerlichen Temperaturen bringen jedoch auch Herausforderungen mit sich. Eine stabile Wetterlage ist vorerst nicht in Sicht, stattdessen wird ein Wechselspiel zwischen Regen, warmen Luftmassen und kühleren Phasen erwartet. Nach einer längeren Trockenperiode wird es endlich wieder Niederschlag geben, wobei Deutschland und Frankreich besonders von Regen profitieren werden. Gleichzeitig wird die Gewitterneigung im gesamten Mai deutlich zunehmen.
Bereits am kommenden Wochenende wird eine erste Gewitterlage in Frankreich erwartet, die in abgeschwächter Form auch Deutschland erreichen könnte. Wer auf beständiges Grillwetter hofft, sollte daher den Regenschirm bereit halten.
Pfingsten: Warm, aber unbeständig mit Gewittergefahr
Gegen Ende Mai könnte sich eine interessante Wetterkonstellation entwickeln. Ein Hochdruckgebiet könnte sich über Skandinavien etablieren und den Jetstream nach Süden drücken. Für Deutschland bedeutet dies zunächst warme Temperaturen, jedoch mit einem Wermutstropfen: Besonders im Westen des Landes müssen Pfingsturlauber mit einer erhöhten Gewittergefahr rechnen. Je nach Position des Hochdruckgebiets könnten die Unwetter unterschiedlich stark ausfallen.
Wer über die Feiertage Ausflüge plant, sollte das Regenradar im Auge behalten, denn warm wird es auf jeden Fall.
Urlaub im Mittelmeerraum: Flexibilität ist gefragt
Auch Urlauber, die dem deutschen Wetter entfliehen möchten, sind nicht automatisch auf der sicheren Seite. Im Mittelmeerraum drohen zu Pfingsten ebenfalls heftige Gewitter. Sollte der Jetstream bis ins Mittelmeer vordringen, müssen Reisende mit erheblichen Unwettern rechnen. Im ungünstigsten Fall könnte sich eine sogenannte High-Over-Low-Lage entwickeln: Während über Schweden ein starkes Hoch liegt, könnte sich gleichzeitig ein Tief über Italien bilden, was die Gewitteraktivität rund um die italienische Halbinsel verstärken würde. Diese Prognose ist jedoch noch mit Unsicherheiten behaftet, da sich die Wetterlage bis zu den Pfingstfeiertagen noch erheblich ändern kann.
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