Nachrichten aus Hamburg und der Region

Aktuelles Echo
Hamburg heute: Dichte Nebelschwaden und milde 17°C begleiten den Tag Hamburg heute: Dichte Nebelschwaden und milde 17°C begleiten den Tag Vor 1 Stunde Bahn streicht ICE-Halt in Hamburg ab Oktober 2026 Bahn streicht ICE-Halt in Hamburg ab Oktober 2026 Vor 4 Stunden Wetterumschwung im Oktober: Stürmische Zeiten und Regen nach milden Tagen Wetterumschwung im Oktober: Stürmische Zeiten und Regen nach milden Tagen Vor 11 Stunden Klartext bei Galatasaray: Sané muss sich beweisen Klartext bei Galatasaray: Sané muss sich beweisen Vor 12 Stunden Terrorverdacht bei Flydubai: Co-Pilot plante mutmaßlichen Anschlag auf Passagierflug Terrorverdacht bei Flydubai: Co-Pilot plante mutmaßlichen Anschlag auf Passagierflug Vor 12 Stunden Zwei Tote und viele Verletzte nach Schießerei bei Veranstaltung in Georgia Zwei Tote und viele Verletzte nach Schießerei bei Veranstaltung in Georgia Vor 12 Stunden Milliardensparen: KI-Strategie bis 2030 Milliardensparen: KI-Strategie bis 2030 Vor 12 Stunden Kanada stärkt Position im globalen Ölmarkt mit neuer Pipelinetransportstrategie Kanada stärkt Position im globalen Ölmarkt mit neuer Pipelinetransportstrategie Vor 13 Stunden Mobiles Internet für 10 Euro: Unbegrenztes Datenvolumen in 100 Ländern mittels KI-Technologie Mobiles Internet für 10 Euro: Unbegrenztes Datenvolumen in 100 Ländern mittels KI-Technologie Vor 13 Stunden Warum bei einem Jagdausflug in Norwegen Schüsse fielen: Ein Blick auf die Hintergründe Warum bei einem Jagdausflug in Norwegen Schüsse fielen: Ein Blick auf die Hintergründe Vor 13 Stunden

Virus tötet 72 Tiger in Erlebnispark

Ein Virus hat in einem Tigerpark in Nordthailand zum Tod von 72 Raubkatzen geführt und löst eine heftige Debatte über die Bedingungen in Tiger-Erlebnisparks aus. Tierschützer fordern die Schließung solcher Einrichtungen, während die Ursachen des Ausbruchs noch unklar sind.

Virus tötet 72 Tiger in Erlebnispark

In einem Erlebnispark in Chiang Mai, Thailand, sind in den letzten Wochen 72 Tiger an einem Virus gestorben. Dieser Vorfall hat eine heftige Diskussion über die Bedingungen in Tiger-Streichelzoos ausgelöst. Wie konnte sich der Erreger so schnell verbreiten?

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Massives Tigersterben in Nordthailand

In zwei privaten Tigeranlagen in Nordthailand sind innerhalb kurzer Zeit 72 Raubkatzen verstorben, was als das größte dokumentierte Massensterben in solchen Einrichtungen gilt. Die Tragödie hat die öffentliche Debatte über Tiger-Erlebnisparks und deren Praktiken neu entfacht.

Tierschutzorganisationen kritisieren seit langem die sogenannten „Streichelzoos“, in denen Besucher gegen Entgelt mit Großkatzen interagieren können. „Diese Tiger starben so, wie sie gelebt haben – in Elend, Gefangenschaft und Angst“, erklärte ein Sprecher von Peta. Jason Baker, Präsident von Peta Asien, forderte die thailändische Regierung auf, diese Einrichtungen endgültig zu schließen.

Ursache für das Massensterben

Die betroffenen Tiger lebten in den Parks des touristischen Anbieters Tiger Kingdom in der Provinz Chiang Mai, wo insgesamt 246 Tiere gehalten wurden. Bis zum 18. Februar wurden 72 Todesfälle registriert. Einige Tierärzte vermuten, dass kontaminiertes Futter, insbesondere rohes Hühnerfleisch, eine Rolle bei den Todesfällen gespielt haben könnte.

Virus und Quarantäne

Die regionalen Gesundheitsbehörden berichteten, dass sich die Erkrankung seit Anfang Februar in mehreren Gehegen ausbreitete. Um welches Virus es sich handelt, ist noch unklar. Erste Tests deuten auf eine mögliche Infektion mit dem Felinen Parvovirus (FPV) hin, einer hochansteckenden Krankheit mit oft tödlichem Verlauf. Zudem wird auch das Canine Staupevirus (CDV) als mögliche Ursache in Betracht gezogen. Die endgültigen virologischen Analysen sind noch im Gange.

Maßnahmen und Expertenmeinungen

Die betroffenen Anlagen wurden für 14 Tage geschlossen und unter Quarantäne gestellt. Die Gehege wurden desinfiziert und die Kadaver der verstorbenen Tiere verbrannt. Gesundheitsbehörden überwachen zudem über 100 Personen, die zwischen dem 8. und 19. Februar engen Kontakt zu den Tigern hatten. Bisher wurden keine Symptome festgestellt, und die nachgewiesenen Infektionen sind nicht auf Menschen übertragbar.

Experten weisen darauf hin, dass in Einrichtungen mit hoher Tierdichte Erreger sich schnell ausbreiten können. Zudem könnte Inzucht das Immunsystem der Tiger geschwächt haben. Peta kritisierte Tiger Kingdom als gewinnorientierten Betrieb, der die Tiere ausbeutet. Die Tiere leben eingesperrt und angekettet, um für Fotos posieren zu müssen. Baker äußerte Bedenken, dass viele Tiger so zahm erscheinen, dass die Frage aufkommt, ob sie möglicherweise unter Drogen gesetzt wurden.

Bildquelle: Chris Bahr auf Unsplash

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.