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Netflix-Doku: Kylie Minogue macht Krebserkrankung öffentlich

In der neuen Netflix-Doku „Kylie“ öffnet sich die Popikone Kylie Minogue über ihre beeindruckende Karriere und ihre zweite Krebserkrankung. Noch nie gezeigte Einblicke und persönliche Geschichten von Wegbegleitern machen die dreiteilige Serie zu einem bewegenden Erlebnis.

Netflix-Doku: Kylie Minogue macht Krebserkrankung öffentlich
KI generiert

Die Sängerin Kylie Minogue, die seit Jahrzehnten im Rampenlicht steht, präsentiert sich in der neuen dreiteiligen Dokumentation „Kylie“ auf eine sehr persönliche Weise. Diese Doku, die seit Mittwoch auf Netflix verfügbar ist, zeigt nie zuvor gezeigte Aufnahmen, emotionale Geständnisse und die Perspektiven prominenter Wegbegleiter.

In ihrer Karriere, die über vier Jahrzehnte reicht, hat die australische Popikone zahlreiche Welthits wie „I Should Be So Lucky“ und „Padam Padam“ hervorgebracht und Millionen von Alben verkauft. Die Dokumentation begleitet Minogue von ihren Anfängen als Soap-Darstellerin bis hin zu ihrem Aufstieg zum internationalen Superstar.

Ein zentrales Thema der Doku ist die Offenbarung einer zweiten Krebserkrankung, die die Sängerin öffentlich macht. Australische Medien bezeichneten diese Enthüllung als „schockierend“.

Einblicke in ihr Leben und ihre Karriere

Die Produktion enthält bisher unveröffentlichtes Archivmaterial, private Aufnahmen sowie zahlreiche Interviews mit Wegbegleitern. Regie führte der Emmy-prämierte Dokumentarfilmer Michael Harte.

„Kylie Minogue hat sich immer wieder neu erfunden“, so die Beschreibung von Netflix zu dem Projekt. Die Doku beleuchtet, wie sie die Popmusik revolutionierte und zu einer der beständigsten Ikonen der Musikgeschichte wurde, mit über 80 Millionen verkauften Tonträgern.

Wegbegleiter kommen zu Wort

  • Minogues jüngere Schwester Dannii
  • Ex-Partner und Schauspielkollege Jason Donovan
  • Der australische Musiker Nick Cave

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit zwischen Nick Cave und Kylie Minogue. Die beiden Künstler nahmen 1995 die berühmte Ballade „Where the Wild Roses Grow“ auf. In der Doku schwärmt Cave: „Kylie ist eine Naturgewalt“.

Persönliche Krisen und Herausforderungen

Die Serie thematisiert auch die persönlichen Krisen der Sängerin. So spricht die 57-Jährige erstmals öffentlich über ihre zweite Krebserkrankung, die sie 2021 durchlebte und in dem sehr persönlichen Song „Story“ verarbeitet hat.

Bereits 2005 hatte Minogue bekannt gegeben, an Brustkrebs erkrankt zu sein, was zu einer weltweiten Welle der Anteilnahme führte. Diese Diagnose führte in ihrer Heimat zu einem Anstieg der Brustkrebsvorsorge-Untersuchungen, die als „Kylie-Effekt“ bekannt wurden. Im Gegensatz zu ihrer ersten Diagnose war sie jedoch bei der zweiten nicht in der Lage, die ganze Welt über ihre Erkrankung zu informieren, was sie in der Dokumentation offenbart. Mehrmals bricht ihr dabei die Stimme.

Öffentliche Kritik und persönliche Beziehungen

Die Doku thematisiert auch die Jahre, in denen Kylie als „singender Wellensittich“ ohne Talent und Tiefgang abgestempelt wurde, insbesondere zu Beginn ihrer Musikkarriere in den späten 1980er Jahren. Zu dieser Zeit wurde sie durch ihre Rolle als Charlene Robinson in der australischen Fernsehserie „Neighbours“ international bekannt, in der auch Jason Donovan mitspielte.

Heute gilt Kylie Minogue als eine der erfolgreichsten Künstlerinnen Australiens. „Auf der Bühne macht das Leben für mich Sinn“, erklärt sie und reflektiert, wie wichtig ihr die Musik seit ihrer Kindheit ist.

Intime Einblicke in ihr Leben

Die Dokumentation „Kylie“ bietet einen intimen Blick auf die Frau hinter den Superhits. Sie behandelt Themen wie den Umgang mit öffentlicher Kritik, persönliche Verluste und Krankheiten, aber auch das Leben im Scheinwerferlicht und Selbstzweifel.

Ein weiterer emotionaler Aspekt der Doku ist ihre Beziehung zu Michael Hutchence, dem Frontmann der legendären australischen Band INXS, der 1997 verstarb. Unter Tränen gesteht sie, dass sie wahrscheinlich immer noch nach einem Mann wie ihm sucht, ihn jedoch nie gefunden hat.


Quellen: mopo

Bildquelle: KI generiert

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