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Neun Frauen wollen „Miss Germany“ werden

Am 7. März wird in Bayern die neue „Miss Germany“ gewählt. Neun beeindruckende Frauen, darunter Unternehmerinnen und eine Biologin, treten in einem innovativen Wettbewerb an, der Empowerment und gesellschaftliche Verantwortung in den Fokus rückt.

Neun Frauen wollen „Miss Germany“ werden

Wer wird die nächste „Miss Germany“? Am 7. März findet in der Nähe von München die Wahl statt. Der Wettbewerb hat sich von einem traditionellen Schönheitswettbewerb entfernt und legt heute den Fokus auf die Fähigkeiten und Errungenschaften der Teilnehmerinnen.

Insgesamt neun Frauen haben es ins Finale der „Miss Germany“-Wahl geschafft. Unter ihnen befinden sich Unternehmerinnen, eine Biologin sowie eine Presseoffizierin der Bundeswehr. Diese Finalistinnen setzten sich gegen mehr als 2600 Bewerberinnen durch, wie die Miss Germany Studios bekanntgaben. In der Endrunde treten die Kandidatinnen in drei Kategorien an, wobei jeweils drei Finalistinnen gegeneinander antreten.

Kategorie „Female Founder“

In der Kategorie „Female Founder“ ist die 38-jährige Abina Ntim aus Hamburg nominiert. Sie hat eine Pflegemarke für Afrohaare gegründet. Ihre Mitbewerberinnen sind die 27-jährige Büsra Sayed aus Berlin, die ein Modelabel ins Leben gerufen hat, das Frauen mit dem traditionellen Kopftuch Hijab sichtbarer machen möchte, sowie die 31-jährige Biologin Amelie Reigl aus Würzburg, die im Labor menschliche Haut züchtet, um Tierversuche zu reduzieren.

Kategorie „Female Mover“

In der Kategorie „Female Mover“ stehen Frauen im Mittelpunkt, die in von Männern dominierten Berufen tätig sind. Aileen Tina Hufschmidt (33) aus Wuppertal, die als Presseoffizierin bei der Bundeswehr im Irak und in Litauen im Einsatz war, tritt gegen die Fotografin Stephie Braun (30) aus Berlin und die 26-jährige Rose Mondy aus Herne an. Letztere hat während der Corona-Pandemie ihr Geschäft ins Digitale verlagert und wurde 2025 als „Streamerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Kategorie „Female Leader“

In der Kategorie „Female Leader“ sind die 36-jährige Anne Bäumler aus Assenheim, die ein Team von über 800 Mitarbeitenden bei einer Drogeriekette leitet, die 28-jährige Amina Ben Bouzid aus Wiesbaden, die Frauen-geführte Marken beim Wachstum unterstützt, sowie die 35-jährige Paula Daub aus Hamburg, die als Verkaufschefin bei einem Beauty-Start-up tätig ist, nominiert.

Neuer Veranstaltungsort für das Finale

Nach über 20 Jahren im Europa-Park Rust in Baden-Württemberg wird das Finale in diesem Jahr in den Bavaria-Studios im Münchner Stadtteil Grünwald ausgetragen. Die neue „Miss Germany“ wird am 7. März, dem Vorabend des Weltfrauentags, in einer Live-Show gekürt, die auf Sixx und dem Streaming-Portal Joyn übertragen wird. Das Finale ist Teil eines „Empowering Festivals“, das sich auf Karriere, Austausch und Vernetzung konzentriert.

Fast ein Jahrhundert „Miss Germany“

Die „Miss Germany“-Wahl wurde 1927 ins Leben gerufen und fand damals sowie viele Jahre danach als Schönheitswettbewerb statt. Im Jahr 2027 wird die Wahl ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Laut den Veranstaltern war dies ein Grund für den Umzug des Finales in eine größere Stadt als Rust bei Freiburg. Die Verleihung versteht sich mittlerweile als Auszeichnung für Frauen, die aktiv die Zukunft gestalten und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen. Man sucht nicht nach den nächsten Beauty-Influencerinnen, sondern nach zukünftigen DAX-Vorständinnen und erfolgreichen Gründerinnen. Bürgermeisterwahl in Brandenburg: Hat Kandidat manipuliert?

Die amtierende „Miss Germany“ ist die Ärztin Valentina Busik, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt und die Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem vorantreiben möchte. Sie hat einen Avatar entwickelt, der medizinischen Fachjargon in 40 Sprachen und in Gebärdensprache verständlich übersetzt.

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Bildquelle: Unsplash / LinkedIn Sales Solutions

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