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Ladensterben und Leerstände – Stadtentwickler werben für Fortsetzung des Bundesprogramms zur Belebung von Ortskernen

In Thüringen kämpfen viele Unternehmen mit Existenzproblemen aufgrund von Corona. Stadtentwickler fordern die Fortsetzung des Bundesprogramms zur Belebung von Ortskernen, um leerstehende Einzelhandelsimmobilien neu zu nutzen und die Attraktivität der Innenstädte zu steigern.

Ladensterben und Leerstände – Stadtentwickler werben für Fortsetzung des Bundesprogramms zur Belebung von Ortskernen

Existenznöte durch Corona-Beschränkungen in Thüringen

Infolge der Corona-Beschränkungen sehen sich zahlreiche Unternehmen in Thüringen mit erheblichen Existenzproblemen konfrontiert. Die Sprecherin des Bundesverbands „Die Stadtentwickler“, Fontaine-Kretschmer, betonte, dass in der Vergangenheit bereits viel erreicht worden sei. Viele Kommunen hätten erkannt, dass es nicht nur darum gehe, ein Geschäft durch ein anderes zu ersetzen, sondern dass strukturelle Veränderungen notwendig seien.

Der Handelsverband in Sachsen-Anhalt und Thüringen äußerte sich ähnlich. Obwohl die Innenstadt weiterhin ein zentraler Einkaufsort bleiben werde, sei es entscheidend, dass die Städte insgesamt attraktiv bleiben und ein vielfältiges Angebot bereitstellen. Der Landesgeschäftsführer Bernsen erklärte, dass Kunden beim Einkaufen möglicherweise auch den Wunsch haben, anschließend ein Restaurant zu besuchen. Daher müsse der stationäre Handel verstärkt auf die Aufenthaltsqualität und ähnliche Aspekte setzen.

Bundesprogramm zur Förderung von Einzelhandelsimmobilien

Das Bundesprogramm, das Fördergelder für die neue Nutzung leerstehender Einzelhandelsimmobilien bereitstellte, ist Ende November ausgelaufen. Die Bundesregierung hat jedoch angekündigt, dass dieses Programm ab dem laufenden Jahr in die reguläre Städtebauförderung integriert werden soll.

Diese Informationen wurden am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk übermittelt.

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