Das Kreuzfahrtterminal in Amsterdam, das sich in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs befindet, wird ab 2035 nicht mehr von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um den übermäßigen Tourismus in der niederländischen Hauptstadt zu reduzieren und die Umweltbelastung zu verringern. Die ursprünglichen Pläne, einen neuen Hafen in Coenhaven zu errichten, wurden ebenfalls aufgegeben. In diesem Zusammenhang wird auch über ein Böllerverbot diskutiert, das die letzte Silvesternacht in den Niederlanden betreffen könnte.
Die zuständige Stadträtin Hester van Buren erläuterte, dass der Neubau des Terminals westlich des Stadtzentrums mit Kosten von 85 Millionen Euro verbunden gewesen wäre. Laut Schätzungen hätte man in den folgenden 30 Jahren lediglich 46 Millionen Euro an Einnahmen generieren können.
Regulierung des Kreuzfahrttourismus
In den letzten Jahren hat Amsterdam bereits Maßnahmen zur Regulierung des Kreuzfahrttourismus ergriffen. So dürfen jährlich nur noch 100 Hochseekreuzfahrtschiffe und 1150 Flusskreuzfahrtschiffe anlegen. Die Schließung des Kreuzfahrtterminals könnte insbesondere den Terminals in Ijmuiden und Rotterdam zugutekommen. Diese Entwicklungen sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Bekämpfung des Übertourismus in der Region.
- Schließung des Kreuzfahrtterminals ab 2035
- Umweltbelastung und Übertourismus als Hauptgründe
- Geplante Hafenprojekte wurden eingestellt
- Regulierung des Kreuzfahrttourismus in Amsterdam
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Bildquelle: ai-generated