Epstein-Akten: Schockierende Enthüllungen über die bizarren Vorlieben von Jeffrey Epstein
Neue Dokumente zu Jeffrey Epstein bringen verstörende Details ans Licht: von giftigen Pflanzen über obsessive Essgewohnheiten bis hin zu aktiven Dating-Profilen trotz seiner Verurteilung. Die Akten zeichnen das Bild eines kontrollsüchtigen Täters.
Erstellt am 21. Februar 2026, 13:18 Uhr
Skurrile Obsessionen und gefährliche Eigenheiten
Die neuen Einblicke in die Akten von Jeffrey Epstein offenbaren bizarre und erschreckende Aspekte seines Lebens. Neben seinen Verbindungen zur Politik und zur High Society treten skurrile, teils gefährliche Vorlieben zutage.
Epstein hatte eine Vorliebe für giftige Pflanzen, insbesondere Engelstrompeten, die Scopolamin enthalten. Diese Substanz kann den freien Willen von Menschen unterdrücken, das Gedächtnis beeinträchtigen und in schweren Fällen zu Lähmungen oder sogar zum Tod führen. Berichte über die Wirkungen dieser Pflanzen werfen Fragen zu seinen Absichten auf.
Perfektionismus bis ins kleinste Detail
Epstein zeigte auch einen ausgeprägten Kontrollzwang in Bezug auf seine Haushalte. Jeden Abend mussten Wärmflaschen exakt unter die Bettdecke gelegt werden, und morgens gab es eine French Press mit acht Löffeln Kaffee sowie spezielle Kleie-Muffins. Alles musste nach strengen Anweisungen serviert werden, einschließlich der Verwendung einer Sprühflasche.
- Überwachung der Herstellung von Beef Jerky
- Kritik an Abweichungen von der gewünschten Zubereitung
- Weltweite Verfügbarkeit seines Lieblingsessens
Online-Dating und die Auswahl seiner Opfer
Die Akten zeigen zudem, dass Epstein Online-Dating-Plattformen nutzte, um junge Frauen zu identifizieren. Unter verschiedenen Pseudonymen war er auf Seiten wie Match, OKCupid und Jdate aktiv. Selbst nach seiner Verurteilung im Jahr 2008 blieb er auf diesen Plattformen aktiv, da die Überprüfungen von Sexualstraftäterregistern nicht automatisch stattfanden.
Gesundheitliche Probleme und Kontrolle über sein Umfeld
Epstein litt an zahlreichen gesundheitlichen Problemen, darunter chronische Nebenhöhlenprobleme, Schlafapnoe, Lyme-Borreliose und niedrige Testosteronwerte. Er verwendete Medikamente, Schlafapparate und ließ sein Sperma kryogenisch einfrieren. Sein Hausarzt erhielt regelmäßige Zahlungen für seine Dienste.
Familiäre Absonderlichkeiten und makabre Kommunikation
Auch sein Bruder Mark Epstein, genannt „Puggy“, wird in den Akten erwähnt. Die Kommunikation zwischen den Brüdern zeigt eine bizarre Mischung aus alltäglicher Fürsorge und makabrem Humor über Jeffreys Vergehen. E-Mails enthalten verstörende Witze über Opfer und sexuelle Übergriffe, die das kranke Weltbild Epsteins verdeutlichen.
Die Akten offenbaren eine verstörende Mischung aus Machtmissbrauch, skurrilen Eigenheiten und einer gefährlichen Besessenheit für Kontrolle über Menschen sowie über jedes Detail seines Umfelds.
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Bildquelle: U.S. Marshalls Service via Wikimedia Commons (Public domain)