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Blizzard-Warnung: New York wie ausgestorben

Ein heftiger Schneesturm legt New York lahm und verwandelt die sonst belebte Metropole in eine Geisterstadt. Während zehntausende Menschen ohne Strom sind, bleibt der Verkehr nahezu komplett eingestellt.

Blizzard-Warnung: New York wie ausgestorben

Ein heftiger Schneesturm hat Teile des Nordostens der USA lahmgelegt, wodurch Hunderttausende Menschen ohne Strom sind und Straßen sowie Flughäfen gesperrt wurden. Für über 40 Millionen Menschen gilt eine Blizzard-Warnung.

Nahezu 400.000 Haushalte waren von Stromausfällen betroffen, wie aktuelle Daten zeigen. Ein Blizzard ist definiert als ein starker Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten über 55 Kilometern pro Stunde und stark eingeschränkter Sicht, der das öffentliche Leben erheblich beeinträchtigen kann. In Europa sind ähnliche Wetterbedingungen zu beobachten, wie im Artikel über Winterwetter: Schnee und eisige Temperaturen in Europa beschrieben.

Verkehrsverbot aufgrund des Blizzards

In den Bundesstaaten New York, New Jersey, Pennsylvania, Delaware und Connecticut fielen mehr als 30 Zentimeter Schnee. Im Central Park von New York wurden bis zum Morgen über 38 Zentimeter gemessen – die höchste Schneemenge bei einem einzelnen Sturm seit mehr als fünf Jahren, berichtete ein Nachrichtensender. Starke Winde und schwerer, nasser Schnee führten zu umgestürzten Bäumen, beschädigten Stromleitungen und verursachten örtliche Überschwemmungen an der Küste von Massachusetts.

Die Behörden in New York verhängten ein Fahrverbot und sperrten vorübergehend Straßen, Autobahnen und Brücken. Nur dringend notwendiger Verkehr, wie Rettungseinsätze, ist erlaubt. Auch im benachbarten New Jersey gilt ein Verkehrsverbot für nicht ausgenommene Fahrzeuge auf allen Straßen und Autobahnen bis zum Ende des Tages. Gouverneurin Mikie Sherrill erklärte, dass die Kombination aus heftigen Sturmböen und großen Schneemengen das Autofahren „unglaublich gefährlich“ mache.

Appell an die Bevölkerung

In der Millionenstadt New York, die normalerweise an einem Montagmorgen sehr belebt ist, blieben die Straßen weitgehend ruhig. Nur wenige Fahrzeuge waren unterwegs, während Räumfahrzeuge gegen die Schneemassen ankämpften und einige wenige Fußgänger unterwegs waren.

Die meisten Geschäfte blieben zunächst geschlossen, ebenso Schulen, städtische Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen, die auf Anordnung von Bürgermeister Zohran Mamdani geschlossen wurden. Bereits am Sonntagabend wurden am Broadway in New York Theateraufführungen abgesagt.

Bürgermeister Mamdani forderte die Bürger auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Für Bedürftige stehen in allen Stadtbezirken Aufnahmezentren zur Verfügung, in denen sie Zuflucht suchen und sich aufwärmen können.

Beeinträchtigungen im Flugverkehr

Der Flugverkehr wurde ebenfalls stark beeinträchtigt. Tausende von Verbindungen in die und aus den USA sowie innerhalb des Landes wurden gestrichen. An großen Drehkreuzen wie den New Yorker Flughäfen John F. Kennedy, LaGuardia und Newark sowie in Boston fielen teils rund 90 Prozent der Ankünfte und Abflüge aus. Bereits am Sonntag waren fast 4000 Flüge annulliert worden.

Der aktuelle Sturm ist Teil einer Serie extremer Winterwetterlagen in den Vereinigten Staaten. Bereits Ende Januar und Anfang Februar hatten schwere Schneestürme und ungewöhnlich niedrige Temperaturen große Teile des Landes betroffen, wobei auch zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Ähnliche Vorfälle wurden auch in Frankreich: Sturm Goretti lässt 380.000 Haushalte ohne Strom und in Berlin, wo jetzt: Anschlag auf Stromnetz führt zu massiven Ausfällen in Berlin berichtete wurde.

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Bildquelle: Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Unsplash

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