Der Meta-Konzern, der hinter Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp steht, wird demnächst neue kostenpflichtige Abonnements einführen. Dies wurde von Naomi Gleit, der Produktchefin von Meta, in einem Video bekannt gegeben. Die neuen Angebote sollen parallel zu den bestehenden Versionen angeboten werden. In Deutschland haben Nutzer derzeit die Möglichkeit, zwischen einer kostenlosen Variante mit Werbung und einem kostenpflichtigen Angebot ohne Werbung zu wählen.
Mit einem Abonnement für Instagram Plus und Facebook Plus sollen Nutzer Zugang zu erweiterten Funktionen erhalten. Dazu gehören unter anderem verbesserte Analysen, Statistiken über das erneute Ansehen von Stories sowie Optionen zur individuellen Profilgestaltung. WhatsApp Plus hingegen wird sich auf Personalisierungsfunktionen konzentrieren und bietet unter anderem Premium-Sticker sowie individuelle Klingeltöne an.
Preise und finanzielle Hintergründe
Der genaue Preis für die neuen Abonnements wurde bislang nicht bekannt gegeben. Medienberichten zufolge könnten die Kosten für Instagram Plus und Facebook Plus bei 3,99 Dollar (etwa 3,40 Euro) pro Monat liegen, während WhatsApp Plus voraussichtlich 2,99 Dollar kosten wird.
Meta scheint bestrebt zu sein, die Abhängigkeit von Werbeeinnahmen zu reduzieren und zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Diese finanziellen Mittel sind unter anderem für den Ausbau der Datenzentren des Unternehmens erforderlich.
Bereits im Jahr 2023 hatte Meta in Europa kostenpflichtige Versionen von Facebook und Instagram eingeführt, die werbefrei sind, um den Datenschutzanforderungen der EU gerecht zu werden. In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte über die Einführung neuer Premium-Abonnements.
Aktuelle Entwicklungen
Die Dominanz von Netzwerken aus den USA und China wird durch die Einführung eines neuen sozialen Netzwerks aus Europa herausgefordert.
„Wir möchten unseren Nutzern mehr Möglichkeiten bieten und gleichzeitig den Anforderungen des Marktes gerecht werden“, sagte Gleit.
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Quellen: tagesschau, Der Spiegel, chartlex
Bildquelle: microsiervos via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)