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Was denkt Alexander Herrmann über die Kochkünste seines Sohnes?

Der Sternekoch Alexander Herrmann steht seit Jahren im Rampenlicht der kulinarischen Welt, nun macht sein Sohn Paul ebenfalls von sich reden, indem er seine Fähigkeiten…

Was denkt Alexander Herrmann über die Kochkünste seines Sohnes?

Der Sternekoch Alexander Herrmann steht seit Jahren im Rampenlicht der kulinarischen Welt, nun macht sein Sohn Paul ebenfalls von sich reden, indem er seine Fähigkeiten in der Küche unter Beweis stellt. Wie der Vater die Entwicklung seines Sohns sieht und welche Einflüsse ihn geprägt haben, wird in einem aktuellen Interview deutlich.

Alexander Herrmann, bekannt aus der Fernsehshow „The Taste”, erläuterte, dass sein Sohn durch Anime-Sendungen zur Kochleidenschaft inspiriert wurde. „Mit 14 oder 15 schaute er ständig diese Animes, und das tut er bis heute”, erklärte Herrmann in der „Süddeutschen Zeitung”. Diese Sendungen beinhalteten oft Kochwettbewerbe und inspirierten Paul dazu, eines seiner ersten Gerichte nach einem solchen Anime nachzukochen.

Die kulinarischen Fortschritte des Sohnes

Das Ergebnis war „eine Makrelen-Bulette auf Reis mit einer Art Sojasoße, eher eine Brühe”, was der Sternekoch als „total abgefahren” bezeichnete. „Es gab ja kein Rezept. Er hat sich angeschaut, wie die das machen, und hat es nachgekocht,” so Herrmann weiter.

Die Entscheidung seines Sohnes, in die Gastronomie zu gehen, kam für ihn nicht überraschend. „Er hat natürlich alles mitgekriegt. Er war früh bei Kochkursen dabei, und einmal, bei einer Fernsehsendung, ist er auf dem Tresen gesessen und hat Scampi geputzt. Oder er hat meine Autogrammkarten für einen oder zwei Euro an die Kochteilnehmer verkauft. Das war mir immer total peinlich. Aber so ist er im Grunde in die Branche reingewachsen,” schildert Alexander Herrmann.

Eigenverantwortung im Beruf

Nach seiner Ausbildung arbeitet Paul Herrmann mittlerweile in einem Restaurant in Düsseldorf. Alexander Herrmann betont, dass er seinen Kindern stets die Freiheit gegeben hat, ihren eigenen Weg zu finden. „Ich habe bei meiner Tochter und bei meinem Sohn immer gesagt: Wenn ihr etwas wissen wollt, werde ich euch beraten. Aber ihr müsst euren eigenen Weg finden. Und wenn irgendwas ist, dann bin ich eh da.”

Bildquelle: Frank Rietsch auf Pexels

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