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Uli Hoeneß spricht über interne Spannungen beim FC Bayern: „Genug Ärger gehabt!“

Uli Hoeneß spricht über internen Zoff bei Bayern München, den er selbst durch seine Aussagen zur Vertragsverlängerung von Max Eberl ausgelöst hat. Trotz Spannungen in der Führungsetage zeigen sich Hoeneß und Eberl mittlerweile wieder einig.

Uli Hoeneß spricht über interne Spannungen beim FC Bayern: „Genug Ärger gehabt!“
Sven Mandel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

München – Uli Hoeneß (74) sieht sich internen Herausforderungen gegenüber! Am Montagabend, im Rahmen des Jubiläums-Events „80 Jahre FC Bayern Basketball – nie zuvor erreicht“, sprach der Klub-Patron über die Spannungen, die aus seinen Aussagen zur Vertragsverlängerung von Max Eberl (52) bis Sommer 2029 entstanden sind. Diese war Ende August beschlossen worden. Hoeneß hatte am 30. Juli während eines Interviews im Trainingslager am Tegernsee erklärt, die Chancen für einen neuen Vertrag von Eberl lägen bei „100 Prozent“. Diese Äußerung führte jedoch zu Konflikten in der Führungsetage des Vereins.

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„Mit meinem Interview am Tegernsee, mit meinen 100 Prozent, habe ich genug Ärger gehabt – intern“, gesteht Hoeneß. Dabei wollte er nicht näher darauf eingehen, ob seine Aussagen möglicherweise Kollegen aus dem Aufsichtsrat wie Herbert Hainer (72) oder Karl-Heinz Rummenigge (70) verärgert hätten, die möglicherweise durch die öffentliche Vorwegnahme der Abstimmung am 25. August in Unruhe versetzt wurden. Hoeneß kommentierte lediglich: „Wenn ich an dem Tag 80 Prozent gesagt hätte, dann hätte es noch mehr Ärger gegeben. Deswegen war das eine Antwort zwischen Pest und Cholera.“

Hintergründe der internen Auseinandersetzung

Der Streit um die Prozentzahlen nahm seinen Anfang am Tag des DFB-Pokalfinals gegen Stuttgart, das am 23. Mai mit 3:0 gewonnen wurde. An diesem Tag wurde ein Podcast des SPIEGEL veröffentlicht, in dem Hoeneß die Chancen auf eine Vertragsverlängerung von Eberl mit „60 zu 40“ bezifferte. Auf die Frage, ob es Zweifel an der Arbeit des Sportchefs gebe, der damals bis Sommer 2027 unter Vertrag stand, antwortete Hoeneß: „Ja!“

Nach dem Pokalsieg äußerte Eberl: „Das Fell ist dick geworden, aber an einem Finaltag fand ich es jetzt nicht den richtigen Zeitpunkt, um solche Prozentzahlen zu nennen. Ob man solche Werte in der Öffentlichkeit mitteilen sollte, ist fraglich.“ In der Folge fanden Hoeneß und Eberl (seit März 2024 im Amt) ein klärendes Gespräch, und das Verhältnis zwischen den beiden war wieder in Ordnung.

Eberls Entwicklung und neue Vertrauensbasis

Uli Hoeneß erläuterte, wie es Eberl gelungen ist, von 60 auf 100 Prozent Vertrauen zu gewinnen. „Ich finde, dass Max im letzten halben Jahr innerhalb des Vereins sich mehr geöffnet hat. Wir alle, Karl-Heinz und ich, aber auch Herbert Hainer, sind viel besser informiert worden über alles, als es vorher der Fall war. Zuvor führte er ein eher zurückgezogenes Dasein, was uns nicht gefiel. Das hat er nun grundlegend geändert!“

Der „Mister FC Bayern“ lobte Eberl weiter für seine Arbeit: „Besonders in Bezug auf die Transferperiode: Unser Vorschlag, die Spieler möglichst früh zu verpflichten, um höhere Kosten nach der WM zu vermeiden, wurde zu 100 Prozent umgesetzt. Das Budget von etwa 50 Millionen Euro, das wir vorgesehen hatten, wurde unterschritten. Ich denke, dass wir nur 30 Millionen investieren, da durch Verkäufe fast 70 Millionen reingekommen sind. Es wurde also hervorragende Arbeit geleistet.“ Trotz der positiven Entwicklung bekam Hoeneß intern Gegenwind für seine frühzeitige Vertragszusicherung.

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Quellen: Bild

Bildquelle: Sven Mandel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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