In der aktuellen Episode von „GNTM“ stehen die Models vor extremen Herausforderungen, die sowohl ihre physischen als auch psychischen Grenzen testen. Zunächst müssen sie in einem fünf Meter tiefen Set tauchen, das einem luxuriösen Badezimmer nachempfunden ist. Ausgestattet mit Badewanne, Spiegel und sogar einer Haarbürste, sitzt Kandidatin Anna in einem seidenen Pyjama in der Badewanne, während Ibo ihr die Beine rasiert – ein ganz normales Fotoshooting.
Kandidat Yanneck zeigt sich besonders motiviert für das Shooting, da er über eine bemerkenswerte Fähigkeit verfügt, lange die Luft anzuhalten. Nach einer Reihe von schwachen Leistungen, bei denen Heidi Klum selbst zugibt, dass ihr die Argumente ausgehen, um Yanneck weiterhin im Wettbewerb zu halten, sieht der selbsternannte „Sunny Boy“ hier eine Möglichkeit, sich zu beweisen.
Bevor es in die Tiefe geht, richtet sich Yanneck seine Haare, was für Außenstehende nicht unbedingt nachvollziehbar erscheint.
Spannungen unter den Models
Währenddessen äußert Godfrey, der als Einzelgänger bekannt ist, seine Meinung über Yanneck und dessen Chancen im Wettbewerb. „Jeder will, dass der andere rausfliegt“, sagt er und zeigt damit seine Skepsis gegenüber der Teamdynamik. Im Gegensatz zu Godfrey scheinen die anderen Models jedoch tatsächlich an den Erfolgen ihrer Mitstreiter interessiert zu sein. Godfrey zieht es vor, allein zu üben, aus Angst, dass ihm jemand die besten Posen stiehlt. Er verbringt den Tag in seinem Zimmer und kommt erst nachts heraus. „Godfrey ist wie ein Vampir“, bemerkt Alexavius treffend.
Godfrey ist auch derjenige, der sich über die Paarung beim Shooting beschwert, da er mit Daphne zusammenarbeiten muss, die er nicht mag. „Ich habe keinen Bock auf sie“, äußert er seine Abneigung.
Die Herausforderung in schwindelerregender Höhe
Die nächste Herausforderung führt die Models in schwindelerregende Höhen. Gastjuror dieser Woche ist Thomas Hayo, ein bekanntes Gesicht bei „GNTM“, der in schwarzer Kleidung und einer Lederjacke auftritt.
Die finale Aufgabe besteht darin, auf einem acht Meter hohen Trapez zu laufen und sich zur Musik zu bewegen. Anschließend müssen die Models eine sechs Meter lange Schleppe hinter sich herziehen. Für die 19-jährige Antonia, die unter Höhenangst leidet, stellt diese Aufgabe eine enorme Herausforderung dar. Leider ist „GNTM“ nicht dafür bekannt, ein sicheres Umfeld für Teilnehmer mit Ängsten zu schaffen. Im Gegenteil, die Show konfrontiert die Models oft mit ihren Ängsten.
- Wer Angst vor Wasser hat, muss ins Wasser.
- Wer sich vor Spinnen oder Schlangen fürchtet, bekommt die Tiere auf den Arm gesetzt.
- Und wer Höhenangst hat, muss auf ein acht Meter hohes Trapez.
Diese Konfrontation kann als Therapie angesehen werden, doch viele sehen darin auch die Ausnutzung von Ängsten für höhere Einschaltquoten. Emotionale Reaktionen, wie Tränen und Schreie, sind für die Show von großem Interesse.
Für die Entscheidung, wer im Wettbewerb bleibt, macht sich Thomas Hayo Notizen. „Du warst bestimmt ein Streber in der Schule“, kommentiert Klum mit einem kritischen Blick. Gemeinsam mit Hayo entscheidet Klum, dass es für Antonia Zeit ist, die Show zu verlassen. Ihre realen Ängste werden dabei nicht thematisiert, denn am Ende kann nur eine Person den Titel „Germany’s Next Topmodel“ gewinnen. In der Welt der Mode und des Wettbewerbs gibt es viele innovative Gründerideen, die inspirieren und neue Perspektiven eröffnen.