LeBron James schließt sich den Philadelphia 76ers an
Der 41-jährige Basketballspieler LeBron James hat beschlossen, in der kommenden Saison zu den Philadelphia 76ers zu wechseln. Diese Entscheidung ist überraschend, da sie mit dem Verzicht auf etwa 100 Millionen Dollar verbunden ist, die er durch eine Vertragsverlängerung bei den Los Angeles Lakers hätte erzielen können.
Finanzielle Rahmenbedingungen des Wechsels
In Philadelphia wird James in den nächsten zwei Jahren lediglich rund acht Millionen Dollar verdienen. Dies steht in starkem Kontrast zu den über 52 Millionen Dollar, die ihm bei den Lakers aufgrund seiner bisherigen Leistungen und der geltenden Regularien zugestanden hätten. Der Wechsel erfolgt im Rahmen des sogenannten „Veteranen-Minimums“, das jährlich vier Millionen Dollar beträgt.
Der Weg zum Meistertitel
Nach acht Saisons in Los Angeles hat sich James entschieden, nicht in Kalifornien zu bleiben. Sein Ziel ist es, einen fünften Meistertitel zu erringen, um sich im Wettstreit mit Michael Jordan, der in den 1990er Jahren sechs NBA-Titel gewann, um den Titel des „Größten aller Zeiten“ (G.O.A.T.) zu messen. James sieht seine besten Chancen auf diesen Titel nun in Philadelphia.
Umstrukturierung der 76ers
Die Philadelphia 76ers haben sich in diesem Sommer neu aufgestellt. Neben James haben sie auch den fünfmaligen NBA-All-Star und Final-MVP von 2024, Jaylen Brown, von den Boston Celtics verpflichtet. Zudem zählen die Starspieler Tyrese Maxey und Joel Embiid bereits zum Kader. In der vergangenen Saison scheiterte das Team in der zweiten Runde der Playoffs am späteren Meister, den New York Knicks. Der letzte Titel der 76ers stammt aus dem Jahr 1983, und seit 2001 haben sie das Finale nicht mehr erreicht.
Reaktionen auf den Transfer
Teambesitzer Josh Harris äußerte sich nach dem Wechsel positiv über James und bezeichnete ihn als einen der größten Spieler in der Geschichte der NBA. Seine Leistungen seien legendär. Im Gegensatz dazu äußerte sich TV-Experte Charles Barkley kritisch und meinte, dass alles andere als eine Rückkehr nach Cleveland nicht stimmig sei. Er betonte, dass James mit jeder anderen Option lediglich Jordan hinterherlaufen würde.
Kevin Durants Einschätzung
NBA-Profi Kevin Durant sieht die Philadelphia 76ers hingegen als ernsthafte Titelanwärter. Er zog einen Vergleich zu den Golden State Warriors, mit denen er und Stephen Curry vor etwa einem Jahrzehnt die Liga dominierten. Durant bemerkte, dass die 76ers über vier Spieler verfügen, die in der Lage sind, 25 Punkte pro Spiel zu erzielen, und er ist überzeugt, dass sie zu den Favoriten auf den Titel gehören.
Quellen: t-online, sportingnews
Bildquelle: Erik Drost via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)