Ein Mitarbeiter der Polizeileitstelle berichtete von den Auswirkungen des Unwetters in Schleswig-Holstein, das zu Aquaplaning und weiteren Schäden führte. Während Hamburg weitgehend verschont blieb, waren die Folgen in anderen Teilen des Bundeslandes deutlich spürbar.
Unwetter verursacht Verkehrsprobleme
In mehreren Regionen Schleswig-Holsteins kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen. Besonders im Südosten des Landes drückte Regenwasser die Gullydeckel nach oben. In den nördlichen und westlichen Teilen Schleswig-Holsteins waren den Leitstellen am Abend jedoch keine nennenswerten Einsätze bekannt.
Verkehrsunfälle und Feuerwehr-Einsätze
Im Kreis Plön ereigneten sich aufgrund von Aquaplaning zwei Verkehrsunfälle auf der Autobahn 21. Ein Verkehrsteilnehmer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizeileitstelle mitteilte. Laut Angaben der Feuerwehr gab es am Nachmittag in den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde insgesamt knapp 20 Einsätze. In Hamburg meldete das Feuerwehr-Lagezentrum am Abend lediglich „nicht mehr als eine Handvoll“ Einsätze, wobei einige Straßen unter Wasser standen.
Wetterwarnungen und deren Aufhebung
Der Deutsche Wetterdienst hatte zeitweise vor einem Unwetter gewarnt, diese Warnung wurde jedoch am Abend wieder aufgehoben.
Quellen: mopo, NDR, stern
Bildquelle: Depositphotos