Eintritt frei: Sonderausstellung zur Präparation im Museum der Natur Hamburg – Zoologie
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13.01.2026 – 14.06.2026, Nur Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag
Was geschieht hinter den Kulissen eines Forschungsmuseums? Vorhang auf für die Präparation!
Was auf den ersten Blick lebendig erscheint, ist das Resultat eines komplizierten Zusammenspiels aus Handwerk, Wissenschaft und künstlerischer Gestaltung. In den Präparationswerkstätten entstehen Objekte, die Tiere und Pflanzen für Forschung, Sammlung und Ausstellung dauerhaft bewahren. Der neue Ausstellungsteil der Reihe „Menschen machen Museum“ widmet sich dieser oft verborgenen Arbeit sowie den Personen, die sie verrichten.
Die biologischen Präparatoren verwenden Materialien wie Haut, Knochen, Gips, Silikon, Harz und Farbe. Sie restaurieren historische Tierpräparate, fertigen Forschungsobjekte für die Sammlung an und gestalten Ausstellungsstücke, die Größe, Haltung und Ausdruck eines Tieres möglichst überzeugend darstellen. Das Spektrum reicht von kleinsten Details wie Augen oder Hautstrukturen bis hin zu großformatigen Modellen ganzer Tiere und Lebensräume.
Einblicke in die Präparation
Der neue Teil der Sonderausstellung zeigt, wie Präparate entstehen – und stellt gleichzeitig die Frage, was „echt“ bedeutet. Einige Objekte bestehen aus originalem Tiermaterial, während andere vollständig modelliert oder abgeformt werden. Augen werden ersetzt, Körper nachgebaut, Oberflächen bemalt. Ziel ist nicht Täuschung, sondern Erkenntnis: Ein möglichst genauer, anschaulicher Zugang zur Vielfalt der Natur.
Gleichzeitig wird deutlich, dass Präparate immer auch ihre Entstehungszeit widerspiegeln. Historische Jagdtrophäen, frühe Dioramen und ältere Präparationen erzählen von wechselnden Vorstellungen von Natur, Macht und Wissen. Moderne Präparation versteht Tiere hingegen als Teil komplexer Ökosysteme und als schützenswerte Lebewesen.
Ein kultureller und wissenschaftlicher Blick
Die Ausstellung eröffnet einen Blick auf die Präparation als kulturelle und wissenschaftliche Praxis – und auf die Menschen, deren Arbeit es ermöglicht, Natur im Museum sichtbar, begreifbar und erforschbar zu machen.
Veranstaltungszeit: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr, Montags und an Feiertagen geschlossen.
Ort: Museum der Natur Hamburg – Zoologie
Bundesstraße 52
20146 Hamburg (Rotherbaum)
HVV Stationen
- 200m Grindelhof
- 400m Bundesstraße
- 400m Heinrich-Hertz-Turm
- 600m Bezirksamt Eimsbüttel
- 600m U Schlump
- 600m Universität/Staatsbibliothek
- 650m Hamburg Messe (Eingang Mitte)
Behindertenparkplätze
- 150m Zwei Parkplätze (Di-So 9-17 h) bei „Bundesstraße 52“
- 200m Ein Parkplatz bei „Grindelallee 114“
- 200m Zwei Parkplätze (Mo – Fr 8 – 18 h) bei „Rentzelstraße 34“
Barrierefreiheit
Es ist ein barrierefreier Zugang vorhanden, sowie ein rollstuhlgerechtes WC. Menschen mit Sehbehinderung können sich an den Museumsdienst wenden.
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