Die verheerende Brandkatastrophe in Crans-Montana hat weitreichende Folgen für den Eurovision Song Contest (ESC), der am 16. Mai in Wien stattfinden wird. Aufgrund der tragischen Ereignisse, bei denen in der Silvesternacht 41 Menschen in einer Bar ums Leben kamen und über 100 verletzt wurden, sind nur schwer entflammbare Fahnen für die Veranstaltung zugelassen.
Der offizielle Ticketanbieter des ESC, Oeticket, erklärte, dass die neuen Brandschutzbestimmungen eine Reaktion auf das tödliche Inferno im Schweizer Skiort sind. Der Brand wurde durch entzündlichen Schaumstoff an der Decke des Lokals verursacht.
Brandschutz-Zertifikate für Fans erforderlich
Um die ESC-Shows im Mai besuchen zu können, müssen Fans beim Eintritt in die Wiener Stadthalle Brandschutz-Zertifikate vorlegen. Dies wurde von einer Sprecherin des Österreichischen Rundfunks (ORF) bestätigt. Nur Fahnen, die den österreichischen Normen ÖNORM B 3822:2010-06-15 oder der europäischen DIN EN 13501-1 entsprechen, sind erlaubt.
ESC 2024 in Wien
Der ESC wird in diesem Jahr anlässlich seines 70-jährigen Bestehens in Österreich ausgetragen, nachdem der österreichische Countertenor JJ im Vorjahr in Basel den Wettbewerb gewonnen hat. Die rund 90.000 Tickets für die Halbfinal- und Finalshows sowie die Voraufführungen sind seit Januar nahezu ausverkauft. Für Deutschland wird die Sängerin Sarah Engels mit ihrem Song „Fire“ antreten.
Die neuen Sicherheitsmaßnahmen sollen dazu beitragen, die Sicherheit aller Teilnehmer und Zuschauer während des Wettbewerbs zu gewährleisten.
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