Rettungstaucher haben die Leichen von vier ertrunkenen Tauchern aus Italien in einer Unterwasserhöhle auf den Malediven entdeckt. Diese Information wurde vom Außenministerium in Rom bestätigt. Die Suchaktion erstreckte sich über mehrere Tage und musste zeitweise unterbrochen werden. Am vergangenen Wochenende kam ein maledivischer Rettungstaucher bei den Bergungsarbeiten ums Leben.
Insgesamt fünf Italiener waren in der vergangenen Woche bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen. Während eine Leiche bereits geborgen werden konnte, gestaltete sich die Suche nach den anderen vier Tauchern als äußerst schwierig. Die genauen Umstände des Unglücks sowie die Todesursachen der fünf Italiener sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen der örtlichen Behörden auf den Malediven.
Beliebtes Tauchziel Malediven
Die Malediven, ein kleiner Inselstaat im Indischen Ozean, südwestlich von Sri Lanka gelegen, sind bekannt für ihre traumhaften weißen Sandstrände und ziehen zahlreiche internationale Urlauber an. Besonders Schnorchler und Taucher schätzen die Korallenriffe und die vielfältige Unterwasserwelt des Archipels.
Details zum Tauchgang
Nach Angaben des Außenministeriums erkundeten die italienischen Taucher eine Höhle mit mehreren Kammern, die durch enge Gänge miteinander verbunden sind und sich in etwa 50 Metern Tiefe befinden. Berichten zufolge war die Gruppe jedoch nur für Tauchgänge bis zu einer Tiefe von 30 Metern autorisiert. Für tiefere Tauchgänge ist auf den Malediven eine spezielle Genehmigung erforderlich, die die Tauchergruppe offenbar nicht besaß.
- Fünf italienische Taucher betroffen
- Leichen in Unterwasserhöhle gefunden
- Ermittlungen zu Todesursachen laufen
- Malediven als beliebtes Tauchziel bekannt
Das Unglück hat nicht nur die Familien der Opfer erschüttert, sondern auch die Tauchgemeinschaft auf den Malediven, die für ihre Sicherheit und die Einhaltung von Vorschriften sensibilisiert werden muss.
Quellen: mopo
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