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Strafen drohen: Beliebter Urlaubsort will jetzt Touristen schützen

Die italienische Insel Capri führt eine neue Verordnung ein, die das Aufdringliche Anwerben von Touristen verbietet. Händler müssen künftig mit Strafen von bis zu 500 Euro rechnen, um ein angenehmeres Urlaubserlebnis zu gewährleisten.

Strafen drohen: Beliebter Urlaubsort will jetzt Touristen schützen
Wolfgang Weiser auf Pexels

Auf der italienischen Mittelmeerinsel Capri wird das unerwünschte Ansprechen von Touristen künftig untersagt. Dies betrifft insbesondere Händler, die lautstark ihre Waren, Restaurants und Touren anpreisen, was viele Urlauber als störend empfinden.

Wie berichtet wird, dürfen Gewerbetreibende und Anbieter von touristischen Dienstleistungen Touristen nicht mehr ohne vorherige Zustimmung ansprechen. Wer gegen diese Regel verstößt und versucht, Gäste in Restaurants zu locken oder ihnen Bootstouren und Ausflüge anzubieten, muss mit Geldstrafen zwischen 25 und 500 Euro rechnen.

Regelung zur Bekämpfung von Belästigungen

Die neue „Anti-Belästigungs-Verordnung“ richtet sich an alle Gewerbetreibenden sowie deren Mitarbeiter, die im öffentlichen Raum tätig sind. Diese dürfen nicht mehr mit aufdringlichen Methoden versuchen, Kunden zu gewinnen.

Ziele der Maßnahme

Das Hauptziel dieser Regelung ist es, ein ansprechendes Stadtbild zu gewährleisten und sowohl den Fußgänger- als auch den Autoverkehr im historischen Zentrum sowie im Hafengebiet zu entlasten. Ähnliche Vorschriften existieren bereits in anderen italienischen Touristenorten. So hat die Gemeinde Torri del Benaco am Gardasee seit dem vergangenen Sommer Servicemitarbeitern untersagt, Touristen aktiv und aufdringlich in Restaurants oder Bars zu werben.

Beliebtes Reiseziel Capri

Capri gehört zu den meistbesuchten Urlaubszielen Italiens, insbesondere für Tagesausflügler aus Neapel. Im Sommer besuchen täglich Zehntausende von Gästen die Insel, die für ihre beeindruckenden Villen, die zerklüftete Küstenlinie und die berühmte Blaue Grotte bekannt ist.

Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels

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