In der griechischen Stadt Korinth ereignete sich am Samstag ein tragisches Unglück, bei dem eine deutsche Touristin ums Leben kam. Ein Balkon stürzte auf die Frau und führte zu ihrem Tod.
Die 43-jährige Urlauberin war mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern, im Alter von vier, sieben und zehn Jahren, in Griechenland, um die Osterfeiertage zu verbringen. Am Karsamstag besuchte die Familie eine lokale Taverne. Auf dem Rückweg kam es zu dem Unglück, als der Balkon eines Gebäudes plötzlich einstürzte und die Frau traf. Sie verstarb noch während des Transports ins Krankenhaus.
Während ihr Ehemann und die beiden jüngeren Kinder unverletzt blieben, sind sie dennoch in einem Schockzustand. Das zehnjährige Kind erlitt eine Kopfverletzung, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr, wie lokale Medien berichten.
Ursache des Unglücks und Reaktionen der Anwohner
Anwohner berichteten, dass das betroffene Gebäude seit vielen Jahren leer steht. Obwohl in letzter Zeit Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden, seien keine Absperrungen oder Warnbänder angebracht worden, um Passanten zu schützen.
Die Behörden haben den Bauunternehmer, der mit den Renovierungsarbeiten beauftragt war, sowie den zuständigen Ingenieur festgenommen. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unglücks sind im Gange, so die Berichterstattung des griechischen Rundfunks.
„Es ist unverständlich, dass bei den Arbeiten keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden“, sagte ein Anwohner.
Die Tragödie hat nicht nur die Familie, sondern auch die gesamte Gemeinde erschüttert. Die örtlichen Behörden stehen nun unter Druck, die Sicherheitsstandards in der Region zu überprüfen und sicherzustellen, dass solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden.
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