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Dauerregen: Urlaubsparadies muss teils evakuiert werden

Teile der indonesischen Insel Bali sind nach sintflutartigen Regenfällen überflutet, was zu Evakuierungen von Touristen und Einheimischen führt. Die Behörden warnen vor weiteren heftigen Niederschlägen und Verkehrsbehinderungen.

Dauerregen: Urlaubsparadies muss teils evakuiert werden

Infolge anhaltender Regenfälle müssen Teile der indonesischen Insel Bali evakuiert werden. Die Region Badung ist stark betroffen, da die sintflutartigen Niederschläge zu Überschwemmungen geführt haben.

Evakuierungen aufgrund von Hochwasser

Die Urlauber auf Bali hatten sich ihren Aufenthalt anders vorgestellt: Die Insel erlebt derzeit eine der intensivsten Regenzeiten seit vielen Jahren. Sowohl Einheimische als auch Touristen sehen sich mit hüfthohen Wassermengen konfrontiert, was in einigen Gebieten zu Evakuierungen führt.

Statt der gewohnten Sonne und Strände müssen viele Reisende auf Bali mit dramatischen Hochwasserbedingungen zurechtkommen. Die heftigen Regenfälle haben zahlreiche Orte überflutet, insbesondere im Süden rund um die beliebten Urlaubsziele Kuta, Legian, Seminyak, Sanur und Canggu, wo Hotels, Gästehäuser und Villen teils unter Wasser stehen.

Rettungsmaßnahmen und Herausforderungen

Berichten zufolge hat die lokale Zeitung „Bali Sun“ festgestellt, dass die Insel eine der schlimmsten Regenzeiten seit Jahren durchlebt. Rettungskräfte sind im Einsatz, um zahlreiche Bewohner und Dutzende Reisende mit Schlauchbooten in Sicherheit zu bringen. Anwohner nutzen teilweise Surfbretter und Kajaks, um sich selbst und ihre Haustiere vor den Fluten zu retten.

Die Behörden haben zudem mehrere Erdrutsche und umgestürzte Bäume gemeldet. Entlang des Badung-Flusses ertönten in der Nacht Sirenen, die vor weiter steigenden Wasserständen warnten. Für viele Urlauber bedeutet dies, dass sie ihre Unterkünfte verlegen oder ihren Aufenthalt vorzeitig abbrechen müssen. Einige Gäste wurden in andere Hotels umquartiert, während andere ihre Reisepläne ändern mussten. Zudem wird vor erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zum Flughafen Ngurah Rai gewarnt, weshalb Reisende mehr Zeit einplanen sollten.

Wetterprognosen und Auswirkungen auf den Tourismus

Der Starkregen setzte am Wochenende ein und nahm zu Beginn der Woche weiter zu. Die örtliche Wetterbehörde warnt vor weiteren intensiven Schauern, die möglicherweise bis in den April anhalten könnten. Normalerweise sind die Monate von Dezember bis Februar die regenreichsten, doch in diesem Jahr hat die Regenzeit Bali besonders früh und heftig getroffen.

Bali, bekannt als die „Insel der Götter“, zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Südostasien. Die Kombination aus Surfer-Stränden, Reisterrassen, hinduistischen Tempeln, Yoga-Retreats und vergleichsweise günstigen Preisen zieht Besucher aus aller Welt an. Laut Angaben der Provinzverwaltung reisten im Jahr 2025 rund 7,1 Millionen internationale Gäste nach Bali, während die Einwohnerzahl bei etwas mehr als vier Millionen liegt.

Bildquelle: Bildquelle: Wim van ‚t Einde auf Unsplash

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