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Kostenfaktor durch Support-Ende: Nutzer müssen in neue PCs investieren

Mit dem bevorstehenden Ende des Supports für Windows 10 am 14. Oktober 2025 sehen sich viele Verbraucher mit der Frage konfrontiert, ob sie ihre vorhandenen…

Kostenfaktor durch Support-Ende: Nutzer müssen in neue PCs investieren

Mit dem bevorstehenden Ende des Supports für Windows 10 am 14. Oktober 2025 sehen sich viele Verbraucher mit der Frage konfrontiert, ob sie ihre vorhandenen Computer weiterhin verwenden können.

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Eine repräsentative Online-Befragung von 800 Windows-Nutzern in Deutschland, durchgeführt im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), zeigt, dass fast jeder dritte Nutzer von Windows 10 plant, einen neuen Computer anzuschaffen oder dies bereits getan hat.

Umfrageergebnisse verdeutlichen Besorgnis unter Nutzern

Auf die Umfragefrage, ob sie aufgrund des Endes des Windows-10-Supports und der Umstellung auf Windows 11 einen neuen Rechner benötigen oder bereits einen erworben haben, gaben 31 Prozent der Befragten an, dies sei „ziemlich sicher“ der Fall oder sie hätten bereits einen neuen Computer angeschafft.

Darüber hinaus haben knapp 46 Prozent der Befragten bereits auf Windows 11 umgestellt oder planen dies. Trotz der ablaufenden Updates möchten jedoch 34 Prozent weiterhin Windows 10 nutzen. Lediglich vier Prozent der Umfrageteilnehmer haben sich entschieden, auf ein alternatives Betriebssystem umzusteigen oder diesen Schritt bereits vollzogen.

Risiken einer unterstützungsfreien Nutzung

Microsoft hatte angekündigt, den kostenlosen Standardsupport für Windows 10 zu beenden, was bedeutet, dass Nutzer bei Sicherheitslücken auf sich allein gestellt wären, es sei denn, sie entscheiden sich für das kostenpflichtige Programm, welches für einen begrenzten Zeitraum Sicherheitsupdates bietet.

Vor dem Stichtag wurde der Support für registrierte Kunden um ein weiteres Jahr verlängert, was jedoch lediglich provisorische Entlastung bietet. Die höheren Hardware-Anforderungen von Windows 11 zwingen viele Nutzer dazu, in neue Geräte zu investieren.

Finanzielle Belastung und ökologisches Problem

Die Verbraucherzentrale sieht sich in der Verantwortung, Microsoft zu kritisieren, da viele Verbraucher nun vor der Herausforderung stehen, zwischen dem Kauf eines neuen Gerätes und dem Risiko für ihre digitale Sicherheit abwägen zu müssen. „Microsofts Vorgehen hat zu unnötigem Elektroschrott geführt und den Geldbeutel vieler Menschen belastet“, erklärt vzbv-Vorständin Ramona Pop. Sie fordert von der EU, klare Vorgaben für Support-Zeiträume zu formulieren, die an die Nutzungsdauer der Geräte angepasst werden sollten.

Bildquelle: Bildquelle: litoon dev auf Unsplash

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