Die kalte Jahreszeit stellt nicht nur für den Menschen eine Herausforderung dar, sondern beeinträchtigt auch die Funktionsfähigkeit von Smartphones. Insbesondere unter Minusgraden kann es zu einem deutlichen Rückgang der Akkuleistung kommen.
Einfluss von Kälte auf Smartphones
Laut dem IT-Branchenverband Bitkom ist die Ursache dafür im Akku selbst zu finden: Je kälter das Gerät, desto weniger Energie kann der Akku speichern. Bei extremen Temperaturen kann es nicht nur zu einem starken Abfall des Akkustands kommen, sondern das Gerät kann sich sogar vollständig abschalten.
Schutzmaßnahmen bei frostigen Temperaturen
Um die Akkuleistung in der Kälte zu optimieren, empfiehlt Bitkom, das Smartphone nah am Körper zu tragen, beispielsweise in der Jackeninnentasche. Während des Telefonierens sollten Kopfhörer verwendet werden, um das Gerät vor der Kälte zu schützen. Zudem ist es ratsam, große Temperaturschwankungen zu vermeiden, da von kaltem zu warmem Klima Kondenswasser im Inneren des Geräts bilden kann, was der Technik schadet.
Akkustand und Bedienbarkeit
Die Aufrechterhaltung eines Akkustands von über 50 Prozent kann helfen, das Risiko plötzlicher Ausfälle zu minimieren. Außerdem ist während des Winters eine vorsichtige Handhabung des Geräts wichtig, da kaltes Displayglas spröder ist und schneller bruchanfällig wird.
Umfrage zeigt verbreitete Probleme
Eine Umfrage von Bitkom Research verdeutlicht die Verbreitung von Schwierigkeiten bei kaltem Wetter. Über 68 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer in Deutschland gaben an, bereits Probleme mit ihrem Gerät bei niedrigen Temperaturen erlebt zu haben. Nur etwa 51 Prozent der Nutzer sorgen dafür, dass ihr Smartphone im Winter ausreichend geschützt ist. Zudem berichten 46 Prozent der Befragten, dass sie ihr Smartphone in der kalten Jahreszeit seltener verwenden.
Die Umfrage wurde unter 1002 Personen ab 16 Jahren durchgeführt.
Bildquelle: Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Unsplash