Gefährliche Situation bei den Dreharbeiten
Jenke von Wilmsdorff, ein Journalist, der für seine waghalsigen Selbstversuche notorisch ist, erlebte während der Aufnahmen zu einer neuen Folge seiner Sendung eine kritische Begebenheit. Der 60-Jährige gab an, versehentlich eine Überdosis des Narkosemittels Ketamin erhalten zu haben. Dieses Incident trat im Rahmen eines Experiments auf, das sich mit dem Thema „Gute Laune“ auseinandersetzte.
Im Rahmen der Programm-Präsentation von Joyn in Hamburg berichtete von Wilmsdorff ausführlich über den Vorfall und nannte seine Erfahrung eine „Nahtoderfahrung“. In diesem Moment hatte er das beunruhigende Gefühl, dass sein Leben möglicherweise zu Ende gehen könnte. Er beschrieb, während der Überdosis nicht mehr vollends bei Bewusstsein gewesen zu sein, und fühlte, als würde sein Körper verschwinden, während nur sein Geist noch präsent war.
Ärztliche Betreuung vor Ort
Während des gesamten Experiments war medizinisches Personal anwesend, was von Wilmsdorff als unerlässlich für seine Sicherheit erachtete. Er warnte eindringlich davor, solche Experimente nachzuahmen, da sie erhebliche Gefahren bergen können.
Ketamin, ein verschreibungspflichtiges Medikament, wird in der Medizin häufig als Narkosemittel eingesetzt, hat jedoch auch den Ruf einer Partydroge. Eine Überdosierung kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen, darunter Herzrhythmusstörungen, Atemnot und Krämpfe.
Ausstrahlung der neuen Staffel in Planung
Der Vorfall wird in die kommende Staffel von „Jenke. Experiment.“ integriert, die im Sommer und Herbst auf ProSieben sowie auf der Streaming-Plattform Joyn gezeigt werden soll. Die Sendung ist bekannt für ihre provokanten, oft riskanten Experimente, die von Wilmsdorff durchgeführt werden, um verschiedene gesellschaftliche Fragestellungen zu beleuchten.
Quellen: t-online, Bild
Bildquelle: Michael Schilling via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)