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Verurteilung des Snooker-Weltmeisters Dott: Sieben Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs

Graeme Dott, Snooker-Weltmeister von 2006, wird wegen Kindesmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der High Court in Edinburgh stellt schwere Vorwürfe gegen den 49-Jährigen fest, der die Taten bestritten hat.

Verurteilung des Snooker-Weltmeisters Dott: Sieben Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs
Martin Rulsch, Wikimedia Commons via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Graeme Dott, der ehemalige Snooker-Weltmeister, wurde zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt, nachdem er in zwei Fällen des Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen wurde. Der High Court in Edinburgh fällte das Urteil mehr als zwei Monate nach seinem Schuldspruch. Der Richter betonte, dass Dott den betroffenen Kindern „einen wesentlichen Teil ihrer Kindheit geraubt“ habe. Die Straftaten gegen ein Mädchen fanden zwischen 1993 und 1996 statt, während die Missbrauchshandlungen an einem Jungen zwischen 2006 und 2010 begangen wurden.

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Vor der Urteilsverkündung fand ein fünf Tage andauernder Prozess in Glasgow statt, in dem die Beweislage zu Dotts Vergehen ausführlich behandelt wurde. Das Gericht stellte fest, dass Dott sich vor den Kindern entblößt und sie unangemessen berührt sowie geküsst hatte. In beiden Fällen umfassten die Taten penetrative sexuelle Handlungen. Der Vorsitzende Richter wies darauf hin, dass das Verhalten im Fall des Mädchens heute als Vergewaltigung eingestuft werden würde. Dott selbst hatte die Vorwürfe stets vehement bestritten.

Ein weibliches Opfer berichtete dem Gericht, dass Dott ihr befohlen habe, niemandem von den Übergriffen zu erzählen. Sie schilderte, wie er vorschlug, ein „Ratespiel“ zu spielen, und sich vor ihr entblößte, wobei er sie unter anderem mit seinem Penis berührte.

Das zweite Opfer, ein Mann in seinen späten 20ern, gab an, zwischen 2006 und 2010 mehrfach von Dott sexuell missbraucht worden zu sein. Er berichtete, dass Dott ihn unangemessen berührt, geküsst und sexuelle Handlungen an ihm vorgenommen habe. Ein Großteil des Missbrauchs fand während gemeinsamer Duschen statt, wobei Dott entweder teilweise oder vollständig entkleidet hereinkam. Der Mann äußerte, dass Dott „offensichtlich sexuelle Befriedigung daraus zog“ und sich dabei „selbst befriedigte“.

Der Verteidiger von Dott argumentierte, dass sein Mandant seit langem unter psychischen Problemen leidet und dass sein persönlicher sowie beruflicher Ruf durch die Anschuldigungen erheblich gelitten habe. Der 49-Jährige habe sich von seiner Frau getrennt, doch stehe sie weiterhin hinter ihm.

Graeme Dott, der 2006 die Snooker-Weltmeisterschaft gewann und 2004 sowie 2010 im Finale stand, wurde nach Bekanntwerden der Anklage im April 2025 vom Weltverband suspendiert und aus der „Hall of Fame“ des Snookers entfernt.


Quellen: n-tv, t-online

Bildquelle: Martin Rulsch, Wikimedia Commons via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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