Die Kampfsportwelt steht unter Schock. Allan Nascimento, ein brasilianischer UFC-Kämpfer, wurde am 3. August leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Der 34-Jährige verstarb mutmaßlich an einem Herzinfarkt, der während des Schlafs eintrat. Trotz sofortiger medizinischer Maßnahmen konnte nicht mehr geholfen werden.
In einer offiziellen Mitteilung bestätigte die UFC den Tod des Fliegengewichtlers. Demnach wurde Nascimento nach einem anscheinend im Schlaf erlittenen Herzstillstand aufgefunden. Das sofort eingetroffene Rettungsteam konnte nur den Tod feststellen.
Nascimento, der unter dem Kampfnamen „Puro Osso“ bekannt war, stammte aus São Paulo und war Mitglied der renommierten Chute Boxe Academy. Sein beeindruckender Kampfrekord wies 22 Siege und sieben Niederlagen auf. Zuletzt stand er am 20. Juni in Las Vegas im Octagon, wo er für seine Fähigkeiten im Brazilian Jiu-Jitsu, für die er den Schwarzgurt trug, bekannt war.
Die Trauer um Nascimento ist in der MMA-Community tiefgreifend. Charles Oliveira, ein Trainingskollege und ehemaliger UFC-Leichtgewichts-Champion, äußerte sich betroffen:
„Heute habe ich einen Bruder verloren, den mir der Kampfsport geschenkt hat. Danke, dass du immer an meiner Seite warst, dass wir uns die Matten und die Ecke geteilt haben. Ich liebe dich, Mann. Du bist eine Legende.“
Auch die Chute Boxe Academy ehrte Nascimento als „Kämpfer, Freund, engagierten Wettkämpfer und außergewöhnlichen Menschen“. Die UFC sprach den Angehörigen, Freunden und Teamkollegen von Nascimento in dieser schweren Zeit ihr tiefstes Beileid aus.
Der plötzliche Tod von Nascimento wirft ein Schlaglicht auf die verletzlichen Aspekte des Lebens im Profisport. In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche tragische Vorfälle, die die Risiken und Herausforderungen im Kampfsport verdeutlichen. Die Community ist in Trauer und sucht nach Wegen, das Andenken an Nascimento zu bewahren.
Quellen: Merkur, t-online
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