Der Comedian Torsten Sträter hat seine Fans mit einer ernsten Mitteilung überrascht: Der bekannte Ruhrpott-Kabarettist hat Krebs diagnostiziert bekommen, was ihn dazu zwingt, seine bevorstehenden Auftritte erneut zu verschieben. Sträter, der für seine schwarze Wollmütze bekannt ist, geht mit der Situation auf seine gewohnt humorvolle Art um.
„Ich weiß, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist“, erklärt der 59-Jährige auf seiner Webseite. „Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor.“
Krebsdiagnose führt zu weiteren Terminverschiebungen
Bereits im Januar hatte Sträter alle Auftritte bis Ende März aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, ohne nähere Informationen zu geben. Nun ist klar, dass auch die Termine im April nicht stattfinden können.
Er betont, dass er „sehr engmaschig und kompetent behandelt“ werde, was ihm jedoch die Möglichkeit nimmt, aufzutreten. „Im Mai sieht’s schon ganz anders aus“, verspricht der gebürtige Dortmunder. „Da werden wir uns sehen, und darauf freue ich mich sehr.“ Der nächste geplante Auftritt in Hamburg am 13. März 2027 in der Barclays Arena soll nach aktuellem Stand wie vorgesehen stattfinden.
Erholungsbedürfnis und Bitte um Privatsphäre
Sträter möchte sich jedoch nicht zu viel zumuten. „Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich in meiner Show aus Erholungsgründen statt der üblichen drei Stunden vielleicht lediglich zwei Stunden vierzig spiele“, schreibt er in seinem Statement an die Fans.
Darüber hinaus bittet er um Respekt für seine Privatsphäre und erklärt, dass er keine Vorschläge für alternative Behandlungsmethoden benötigt: „Ich bin schon froh, dass ich das alles bis hierhin sehr gut vertragen habe. Wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte. Der wächst aber gerade nach, und vermutlich werden Bärte generell überschätzt.“
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