Reinhold Messner, der bekannte Extrembergsteiger, hat in der Öffentlichkeit erneut über die Spannungen innerhalb seiner Familie gesprochen. Nachdem er sein Vermögen an seine Kinder übertragen hat, fühlt er sich von ihnen ausgeschlossen und schlecht behandelt.
Bereits im Jahr 2019 übertrug Messner sein gesamtes Vermögen an seine Kinder Layla, Magdalena, Simon und Anna. Er war der Überzeugung, dass er „mit warmen Händen“ gebe, wie er in einem Interview mit dem österreichischen Radiosender Ö3 erklärte. Stattdessen empfindet er sich nun als „entsorgt“ und ausgeschlossen von seinen Kindern. Der Nachlass des 81-Jährigen wird auf 30 bis 37 Millionen Euro geschätzt, zu dem auch Immobilien gehören.
Familienkonflikte und öffentliche Äußerungen
Bereits im Jahr 2024 hatte Messner das angespannte Verhältnis zu seinen Kindern öffentlich thematisiert. Es schmerzt ihn, dass seine Kinder von seiner lebenslangen Arbeit profitieren, während er sich nicht wertgeschätzt fühlt, berichtet die „Welt“. Seiner Meinung nach hat sich das Verhältnis seit der Erbschaftsübergabe weiter verschlechtert; mittlerweile darf er nicht einmal mehr sein Museum auf dem Schloss Juva in Südtirol besuchen.
Die Sichtweise von Simon Messner
Sein Sohn Simon sieht die Situation jedoch anders. In einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk äußerte er, dass er sehr dankbar für das Erbe sei und dass dies nicht der Grund für die angespannten Familienverhältnisse sei.
Die Kinder Messners stammen aus seinen früheren Beziehungen mit Nena Holguin und Sabine Stehle. Der Bergsteiger ist derzeit mit der deutlich jüngeren Diane verheiratet, wie die „Welt“ berichtet.
Quellen: mopo
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