In einem Mehrfamilienhaus in Verl (Kreis Gütersloh) kam es zu einer beinahe tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei soll ein 30-Jähriger einen 66-Jährigen mit einer Axt schwer verletzt haben. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der 66-Jährige erlitt durch den Axtangriff lebensbedrohliche Verletzungen. Trotz seines kritischen Zustands gelang es ihm, sich vor das Gebäude zu schleppen, wo er von Ersthelfern versorgt wurde, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft berichteten. Anschließend wurde der Verletzte in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.
Festnahme des Tatverdächtigen
Spezialkräfte der Polizei nahmen den 30-jährigen Tatverdächtigen noch im Wohnhaus fest. Der Mann, der die mazedonische Staatsangehörigkeit besitzt, wird verdächtigt, dem 66-Jährigen die schweren Verletzungen zugefügt zu haben. Nach ersten Informationen kannten sich beide Männer bereits und hatten in der Vergangenheit mehrfach Konflikte gehabt. Der Tatverdächtige lebt offenbar nicht in dem betreffenden Mehrfamilienhaus.
Unklare Aussagen zum Tathergang
Der Gesundheitszustand des 66-Jährigen hat sich nach einer Notoperation stabilisiert, wie die Behörden mitteilten. Auch der 30-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen.
Die Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Es müssen unter anderem die Umstände des ursprünglichen Konflikts geklärt werden. Beide Männer haben in den ersten Vernehmungen unterschiedliche Angaben zum Tatablauf gemacht, so die Ermittler.
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