In der Silvesternacht in Berlin stieg die Anzahl der kurzzeitigen Festnahmen aufgrund gefährlicher Böllerei und des Abschießens von Raketen auf über 300. Diese Information wurde von der Polizei um kurz nach 1 Uhr veröffentlicht. Der Großteil der Festnahmen betraf den Missbrauch von Feuerwerkskörpern.
Die Polizei nahm 7 Verdächtige in sogenannten Unterbindungsgewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Zudem erlitten etwa 15 Polizisten leichte Verletzungen, von denen viele unter Knalltraumata infolge von Böllerexplosionen litten.
Angriffe auf Einsatzkräfte
In den Stadtteilen Neukölln, insbesondere in der Hermannstraße, sowie in Moabit kam es zu Angriffen auf Polizei und Sanitäter. Menschen hätten mit Feuerwerksraketen und Böllern auf die Einsatzkräfte geschossen und geworfen, erklärte Polizeisprecher Florian Nath. Bei den Festnahmen mutmaßlicher Täter gab es weitere Übergriffe.
In Moabit versammelten sich mehrere Hundert Personen auf der Straße, wobei die Stimmung teilweise sehr aggressiv gewesen sein soll. In Spandau wurde eine Person durch die Explosion einer Kugelbombe leicht verletzt.
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