In der malaysischen Küstenstadt Sandakan hat ein verheerender Brand bis zu 1000 Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen.
In der Nacht brach das Feuer in einem dicht besiedelten Viertel aus und richtete erhebliche Schäden an. Tausende von Menschen sind von den Folgen betroffen, während enge Gassen und starke Winde die Löscharbeiten erheblich erschwerten.
Nach Angaben der Behörden wurden durch den Großbrand im Küstendorf Sandakan bis zu 1000 Häuser zerstört. Bislang gibt es keine Berichte über Todesopfer. Etwa 9000 Menschen sind betroffen, wie der Bezirkspolizeichef gegenüber Journalisten erklärte. Einige Anwohner erlitten leichte Verletzungen, als sie versuchten, persönliche Gegenstände in Sicherheit zu bringen, berichtete die lokale Presse.
Ursache des Feuers möglicherweise ein Kochunfall
Das Feuer brach laut Behördenangaben gegen 1:30 Uhr (Ortszeit) im Viertel Kampung Bahagia im Stadtteil Batu Sapi aus und breitete sich schnell auf zahlreiche Stelzenhäuser aus. In diesem Gebiet stehen rund 1200 Pfahlbauten. Medienberichten zufolge, darunter von „Free Malaysia Today“, wurden etwa vier Hektar Land in Mitleidenschaft gezogen, was ungefähr fünfeinhalb Fußballfeldern entspricht. Der Polizeichef erklärte, dass die Region gegen 4 Uhr (Ortszeit) zur Katastrophenzone erklärt wurde.
Als mögliche Ursache für den Brand wird laut Berichten, unter anderem von „Malay Mail“, ein Kochunfall vermutet. Die Löscharbeiten wurden durch enge Zufahrten, starken Wind und eingeschränkten Zugang zu Wasser bei Ebbe zusätzlich erschwert.
Regierung reagiert auf die Katastrophe
Der malaysische Ministerpräsident Anwar Ibrahim äußerte in sozialen Medien, dass er „zutiefst betroffen“ sei. Die Unterstützung für die Betroffenen habe nun oberste Priorität; die Behörden arbeiten daran, Hilfe und Notunterkünfte bereitzustellen.
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