Der ghanaische Fußballverband trauert um den Spieler Dominic Frimpong, der bei einem bewaffneten Überfall auf den Mannschaftsbus des Erstligisten Berekum Chelsea ums Leben kam. Dies gab der Verband bekannt. Der Vorfall ereignete sich, als sich die Mannschaft auf der Rückreise von einem Auswärtsspiel gegen Samartex im Süden des Landes befand.
In einer Mitteilung schilderte der Verein die dramatischen Ereignisse: „Maskierte Männer, ausgestattet mit Pistolen und Sturmgewehren, eröffneten das Feuer auf unseren Bus, während der Fahrer versuchte, zurückzusetzen. Spieler und Betreuer suchten Schutz in nahegelegenen Büschen.“ Zunächst wurde von einem schwer verletzten Spieler berichtet, der im Krankenhaus behandelt wurde. Später bestätigte der Verband den Tod des 20-jährigen Frimpong und kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen für die Vereine zu erhöhen.
Trauer um Dominic Frimpong
Die ghanaische Polizei bestätigte am Montag, dass Frimpong im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlag.
„Dieser tragische Vorfall ist nicht nur ein großer Verlust für Berekum Chelsea, sondern für den gesamten ghanaischen Fußball. Dominic war ein vielversprechendes junges Talent, dessen Einsatz und Leidenschaft für den Sport den Geist unserer Liga verkörperten“, hieß es in der Mitteilung.
Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit
Bereits im Jahr 2023 kam es in Ghana zu einem vergleichbaren Vorfall beim Erstligisten Legon Cities, bei dem jedoch keine Verletzten zu beklagen waren.
Die Tragödie um Dominic Frimpong wirft erneut Fragen zur Sicherheit im Fußball auf und verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Sportler in bestimmten Regionen konfrontiert sind.