„Durch das schnelle Handeln eines aufmerksamen Zeugen konnten wir die beiden Verdächtigen festnehmen“, sagte ein Polizeisprecher.
Am 12. August 2026, gegen 15:20 Uhr, wurden in Hamburg-Eppendorf zwei Frauen vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, mehrere Wohnungseinbrüche begangen zu haben. Der Zeuge hörte zunächst verdächtige Geräusche im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Curschmannstraße und beobachtete kurz darauf, wie die beiden Frauen hastig das Gebäude verließen.
Nachdem der Zeuge Aufbruchsspuren an der Wohnungstür eines Nachbarn entdeckte, folgte er den Verdächtigen und informierte gleichzeitig die Polizei. Die beiden Frauen begaben sich anschließend in ein weiteres Mehrfamilienhaus in der Sudeckstraße.
Die alarmierten Polizeikräfte des Polizeikommissariats 23 konnten die Verdächtigen im Wohnhaus ausfindig machen. Als die Frauen die Polizei bemerkten, versuchten sie zu fliehen, indem sie durch ein Fenster im ersten Obergeschoss sprangen, wobei sie sich Verletzungen zuzogen.
Die Einsatzkräfte nahmen die beiden Frauen, im Alter von 17 und 31 Jahren, vorläufig fest. Rettungswagen transportierten sie anschließend in ein Krankenhaus zur Behandlung ihrer Verletzungen.
Bei der Durchsuchung der Verdächtigen fanden die Beamten Einbruchswerkzeug sowie weitere Beweismittel, die sichergestellt wurden. Die vollständigen Identitäten der Frauen sind derzeit noch nicht abschließend geklärt.
Nach den ärztlichen Untersuchungen und den polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen in das Untersuchungsgefängnis gebracht, wo sie sich im Laufe des Tages vor einem Haftrichter verantworten müssen. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für Spezielle Einbruchskriminalität (LKA 19) geführt. Die beiden Frauen sind der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt.
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Quellen: presseportal, stern, tagesschau
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