„Wir sind erleichtert, dass die Ermittlungen zu einem schnellen Ergebnis geführt haben“, sagte ein Polizeisprecher zur Festnahme des Tatverdächtigen.
Am 1. Februar 2026 kam es in Hamburg-St. Georg zu einem gewalttätigen Vorfall, bei dem ein 22-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Die Polizei hat nun einen 21-jährigen russischen Staatsangehörigen festgenommen, der verdächtigt wird, an diesem Übergriff beteiligt gewesen zu sein.
Der Vorfall ereignete sich gegen 6:55 Uhr am Inge-Stolten-Weg, als der 22-Jährige mit zwei Freunden, einem 17-Jährigen und einem 19-Jährigen, nach einer Nacht in der Reeperbahn in die U-Bahn einstieg. Nach dem Aussteigen am Hauptbahnhof kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit zwei Unbekannten, die schließlich in Gewalt umschlug. Der 22-Jährige wurde von den Angreifern von seinen Freunden getrennt und auf einen nahegelegenen Weg geführt, wo er von einem der Täter brutal attackiert wurde. Er erlitt unter anderem eine Milzruptur und musste notoperiert werden.
Ermittlungen und Festnahme des Verdächtigen
Die Ermittlungsgruppe Alster übernahm den Fall und stellte durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen fest, dass zwei russische Staatsangehörige im Alter von 20 und 21 Jahren in den Fokus der Ermittlungen gerieten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen des jüngeren Mannes erlassen. Anfang April durchsuchten Beamte des Landeskriminalamts Hamburg sowie der Polizei aus Barth und Buxtehude zwei Wohnungen in Barth und Buxtehude. Der 20-jährige Tatverdächtige wurde in Buxtehude angetroffen, sein Mobiltelefon wurde als Beweismittel sichergestellt. Er wurde jedoch zunächst entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Im Verlauf der Ermittlungen erließ ein Richter einen Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Am Freitag wurde der mittlerweile 21-Jährige im Rahmen einer Routinekontrolle in einer Waffenverbotszone am Jungfernstieg festgenommen.
Aktueller Stand der Ermittlungen
Die Ermittlungen der EG Alster und der Staatsanwaltschaft dauern an. Das Verfahren gegen den 22-jährigen Geschädigten wurde aufgrund mangelnden Tatverdachts zwischenzeitlich eingestellt.
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Für Rückfragen steht die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei Hamburg zur Verfügung.
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Quellen: presseportal, Die Zeit, Merkur
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