„Wir bitten um Hinweise aus der Bevölkerung“, sagte ein Polizeisprecher zur aktuellen Fahndung.
Am Sonntagmorgen, dem 14. Juni 2026, wurde ein 40-jähriger Mann im Stadtteil St. Georg in Hamburg Opfer eines Messerangriffs. Der Vorfall ereignete sich gegen 06:35 Uhr an der Adenauerallee, wo es zunächst zu einem Streit am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) kam.
Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich aus dem Streit eine Schlägerei zwischen dem Geschädigten und einem bislang unbekannten Täter. In der Folge verletzte der Angreifer den Mann mit einem Messer und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Rettungskräfte der Feuerwehr trafen schnell am Tatort ein, leisteten Erste Hilfe und transportierten den Verletzten in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei besteht jedoch keine Lebensgefahr.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, an denen mehrere Funkstreifenwagen und Einsatzkräfte der Bundespolizei beteiligt waren, führten bislang nicht zur Festnahme des Verdächtigen.
Beschreibung des Täters
Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben:
- männlich
- circa 50 Jahre alt
- 185 – 190 cm groß
- „osteuropäische“ Erscheinung
- dunkle Haare
- dunkle Kleidung
Das Landeskriminalamt (LKA 113) hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen. Aufgrund neuer Erkenntnisse wurde der Vorfall inzwischen als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft, weshalb die Mordkommission (LKA 41) die Ermittlungen weiterführt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die beteiligten Personen möglicherweise aus dem Betäubungsmittelmilieu bekannt sind.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Täter oder zu den Umständen des Vorfalls geben können, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 zu melden oder eine Polizeidienststelle aufzusuchen.
Quellen: presseportal
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