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Folgen für die ältere Dame nach Trickbetrug in Hamburg-Rahlstedt

05.12.2025 – 12:32 Polizei Hamburg POL-HH: 251205-3. Zeugenaufruf nach Trickbetrug in Hamburg-Rahlstedt Hamburg (ots) Tatzeit: 04.12.2025, 23:00 Uhr bis 23:30 UhrTatort: Hamburg-Rahlstedt, Loher Straße Am…

Folgen für die ältere Dame nach Trickbetrug in Hamburg-Rahlstedt

05.12.2025 – 12:32

Polizei Hamburg

POL-HH: 251205-3. Zeugenaufruf nach Trickbetrug in Hamburg-Rahlstedt

Hamburg (ots)

Tatzeit: 04.12.2025, 23:00 Uhr bis 23:30 Uhr
Tatort: Hamburg-Rahlstedt, Loher Straße

Am gestrigen Abend wurde eine 80-jährige Frau im Hamburger Stadtteil Rahlstedt Opfer eines Trickbetrugs durch einen vermeintlichen Polizeibeamten. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei erhielt die Seniorin einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der sie über angebliche Einbrüche in ihrer Nachbarschaft informierte. Er behauptete, die Frau müsse ihre Wertsachen schützen und solle ihren Schmuck vor der Haustür deponieren, bevor ein echter Polizeibeamter diesen abhole. Der Betrüger hatte ihren Anweisungen zufolge agiert.

Ein unbekannter Trickbetrüger holte daraufhin den Schmuck ab, ohne direkten Kontakt zur Seniorin zu haben.

Die 80-Jährige berichtete ihrer Tochter telefonisch von den Vorfällen. Während des Gesprächs verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand erheblich, weshalb die alarmierten Einsatzkräfte eine Reanimation einleiten mussten. Dennoch verstarb die Seniorin wenig später in ihrer Wohnung.

Die Todesursache wird nun im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens durch das Landeskriminalamt 414 untersucht.

Die Ermittlungen werden durch das zuständige Landeskriminalamt (LKA 43) fortgeführt und dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder anderweitig Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 bei der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

Die Themen „Telefonbetrug“ und „Trickdiebstahl / Trickbetrug an der Haustür“ sind häufig miteinander verbunden. Die Vorgehensweisen der Täter werden stetig angepasst. Daher rät die Polizei grundsätzlich:

  • Handelt es sich bei einem Telefonanruf
  • um einen Notfall oder Polizeieinsatz jedweder Art, der
  • nur durch Übergabe von Bargeld und/oder Wertgegenständen,
  • an eine für Sie fremde Person,
  • unter Geheimhaltung zu lösen sei, sind Betrüger am Werk!

Die Polizei

  • fragt niemals telefonisch nach Art, Umfang oder Aufbewahrungsort Ihres Vermögens!
  • fordert Sie niemals dazu auf, Ihr Vermögen zu übergeben oder an einem öffentlichen Ort zu hinterlegen!
  • setzt Sie niemals unter dem Vorwand, Ermittlungsbehörden unterstützen zu müssen, unter Druck!

Außerdem weist die Polizei auf Folgendes hin:

  • Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit!
  • Überprüfen Sie die behaupteten Angaben.
  • Beenden Sie bereits beim kleinsten Verdacht umgehend das Telefonat, indem Sie auflegen. Rufen Sie dann die Polizei unter 110, Ihre örtliche Polizeidienststelle oder die angeblich betroffene Person unter der bekannten Rufnummer zurück.
  • Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens. Auch Verwandte, Freunde oder Nachbarn können helfen, solche Taten zu verhindern.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an fremde Personen.
  • Fremde Personen sollten sich nie ohne Aufsicht in den Räumlichkeiten Ihrer Wohnung bewegen.
  • Lassen Sie sich nicht mit vollem Namen im Telefonbuch eintragen, da Täter gezielt nach „altmodisch“ klingenden Vornamen suchen.

Weitere Informationen sind auch unter diesem Link zu finden: https://www.polizei.hamburg/straftaten-zum-nachteil-aelterer-menschen

Pap.

Rückfragen der Medien bitte an:

Polizei Hamburg
Nadia Papist
Telefon: 040/4286-56216
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg

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