Am Mittwoch wurde ein 30-jähriger Mann festgenommen, der verdächtigt wird, die Schüsse am Abrigado in Harburg in Auftrag gegeben zu haben. Diese Schüsse ereigneten sich am 15. Juni an der Schwarzenbergstraße und führten zu Verletzungen bei einem 45-jährigen Mann.
Durchsuchung und Festnahmen
Ein Spezialeinsatzkommando durchsuchte am Vormittag eine Wohnung in Neugraben, um den mutmaßlichen Auftraggeber zu fassen. Bei dieser Durchsuchung fanden die Beamten eine scharfe Schusswaffe, mehrere Mobiltelefone sowie Bargeld in Höhe von rund 20.000 Euro. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 30-Jährigen zwei Abschiebehaftbefehle vorliegen, weshalb er dem Amt für Migration übergeben wurde.
Weitere Festnahmen und Ermittlungen
In der Wohnung befanden sich auch zwei weitere Männer. Einer von ihnen, ein 31-Jähriger, steht im Verdacht, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben und wurde in das Untersuchungsgefängnis gebracht. Der zweite Mann, 32 Jahre alt, wird verdächtigt, sich illegal in Deutschland aufzuhalten und wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.
Ungeklärte Fragen und Zeugenaufruf
Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei sind weiterhin im Gange, insbesondere in Bezug auf den Schützen, der bislang nicht identifiziert werden konnte. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Informationen zu den Tätern oder weitere Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
- Schüsse am 15. Juni an der Schwarzenbergstraße
- 45-Jähriger wurde verletzt
- 30-Jähriger als mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen
- Durchsuchung in Neugraben
- Weitere Festnahmen von zwei Männern
- Ermittler erzielen neuen Fortschritt nach Schüssen in Hamburg-Heimfeld
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Quellen: mopo, tagesschau, taz
Bildquelle: Unsplash / (Augustin-Foto) Jonas Augustin
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