Hamburg, 14. April 2026 – Das Polizeimuseum Hamburg lädt am 18. April 2026 von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr zur diesjährigen „Langen Nacht der Museen“ ein. Unter dem Motto „Die Polizei oldschool und up to date“ werden den Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Hamburger Polizei geboten.
Bereits am 17. April 2026 wird ein Boot der Wasserschutzpolizei vor dem Polizeimuseum eingeweiht und neue Ausstellungsbereiche eröffnet.
Vielfältige Programme und Ausstellungen
Das Polizeimuseum Hamburg bietet neben der ganzjährigen Ausstellung ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher. Bei einer Sonderausstellung können Polizeifahrzeuge aus verschiedenen Epochen, darunter der bekannte „Polizeikäfer“ aus dem Jahr 1977, besichtigt werden.
Die Hamburger Motorradstaffel wird ebenfalls vertreten sein und Auftritte um 18:30 Uhr, 20:30 Uhr und 22:00 Uhr durchführen. Zudem wird die Motorradstaffel während der gesamten Veranstaltung mit einem Infostand und einem Fanshop vor Ort sein.
Informationen zu Cybercrime
Im Otto-Grot-Saal des Museums informieren Kriminalbeamte zwischen 19:00 Uhr und 19:45 Uhr sowie von 22:30 Uhr bis 23:15 Uhr über verschiedene Formen des Onlinebetrugs, wie Onlineshopping-Betrug, Phishing, Identitätsdiebstahl und betrügerische Telefonanrufe. Darüber hinaus wird die Fachdienststelle Cybercrime des Landeskriminalamts Hamburg von 21:00 Uhr bis 21:45 Uhr sowie von 23:45 Uhr bis 00:30 Uhr Einblicke in das Thema „Von OSINT zum Deepfake – Was KI aus deinen öffentlichen Daten macht“ geben.
Das Museum wird von ehemaligen und aktiven Polizisten geleitet, die den Besuchern spannende Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Hamburger Polizei gewähren.
Kulinarische Angebote und Ticketinformationen
Für das leibliche Wohl der Gäste wird in einer gemütlichen Biergarten-Atmosphäre gesorgt, wo herzhafte und süße Leckereien angeboten werden.
Ein Ticket für die Lange Nacht der Museen ermöglicht den Besuch aller teilnehmenden Hamburger Museen zwischen 18:00 Uhr und 01:00 Uhr. Es gilt zudem als Fahrschein für alle regulären HVV-Linien sowie für die speziell eingerichteten Busshuttle-Linien und Elbbarkassen. Der Busshuttle der Linie 306 bringt die Besucher direkt zum Polizeimuseum. Außerdem kann das Polizeimuseum mit dem Ticket am darauffolgenden Sonntag zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden.
Einweihung des Wasserschutzpolizeibootes
Am 17. April 2026 wird das Wasserschutzpolizeiboot „WS 62“, das 2024 außer Dienst gestellt wurde, als Teil der Ausstellung im Polizeimuseum Hamburg eingeweiht. Nach mehr als zwei Jahren intensiver Vorbereitung wird dieses Exponat die maritime Polizeigeschichte bereichern. Das Boot, ein Tochterboot der „Bürgermeister Weichmann“, war viele Jahre in Cuxhaven im Einsatz und hat die rauen Bedingungen der Nordsee überstanden. Dank umfangreicher Restaurierungsarbeiten und der Unterstützung des Polizeivereins Hamburg e.V. konnte das Boot vor der Abwrackung bewahrt werden und ist nun für die Besucher zugänglich.
Zusätzlich wird ein neuer Ausstellungsraum zur Geschichte der Wasserschutzpolizei eröffnet, der deren Entwicklung sowie die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen präsentiert. Eine weitere neu gestaltete Ausstellungsstation zur Reiterstaffel der Landesbereitschaftspolizei wird durch ausgewählte Exponate anschaulich ergänzt.
Mit diesen Erweiterungen bietet das Polizeimuseum Hamburg den Besucherinnen und Besuchern noch mehr Möglichkeiten, die Geschichte und die Arbeit der Polizei hautnah zu erleben.
Kontaktinformationen
Für weitere Informationen steht Björn Wichmann, Leiter des Polizeimuseums Hamburg, unter der Telefonnummer 040 – 4286 24150 oder per E-Mail unter polizeimuseum@polizei.hamburg.de zur Verfügung. Die Webseite des Museums ist www.polizeimuseum.hamburg.
Für Rückfragen der Medien ist Laura Wentzien von der Polizei Hamburg unter der Telefonnummer 040 4286-56213 oder per E-Mail an polizeipressestelle@polizei.hamburg.de erreichbar.
Bleiben Sie informiert über alles rund ums Blaulicht – die Polizei Hamburg bietet Informationen per WhatsApp an.
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Bildquelle: Shutterstock