13.01.2026 – 13:21
Polizei Hamburg
Am 12. Januar 2026 ab circa 10:30 Uhr kam es in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu Durchsuchungen von Cannabis-Shops. Der Verdacht besteht, dass illegaler Handel mit Cannabis betrieben wird.
Die Einsatzkräfte der Polizeien Hamburg und Neuss durchsuchten insgesamt zwei Cannabis-Shops sowie zwei Wohnungen in Hamburg-HafenCity (Überseeboulevard, Altona-Nord, Oeverseestraße) und in Dormagen (Nordrhein-Westfalen). Dabei wurden mehrere Kilogramm Cannabidiol-Blüten (CBD-Blüten) sichergestellt.
Ein Hinweis führte die Ermittler des Drogendezernates des Landeskriminalamtes Hamburg (LKA 68) zu einem 39-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der verdächtigt wird, gewerbsmäßig illegalen Handel mit Cannabis zu betreiben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Amtsgericht, die am gleichen Tag vollstreckt wurden.
In der Filiale am Überseeboulevard wurden unter anderem circa 3,9 Kilogramm CBD-Blüten, rund 150 Gramm Haschisch sowie vorbereitete Joints und Verpackungsmaterialien sichergestellt. Zudem wurden in der Dormagener Filiale, die von einem 45-jährigen Deutschen betrieben wird, rund 850 Gramm CBD-Blüten gefunden.
In der vom 39-Jährigen angemieteten Wohnung in der Oeverseestraße entdeckten die Beamten weitere etwa 2,6 Kilogramm CBD-Blüten sowie etwa 200 Gramm Haschisch. In der Wohnung in Dormagen wurden keine relevanten Beweismittel gefunden.
Zusätzlich zu den Ermittlungen gegen die beiden Betreiber wird auch gegen einen 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen ermittelt, der als Verkäufer in dem Shop in der HafenCity tätig war.
Die Ermittlungen des LKA 68 sowie des Kriminalkommissariats 14 der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss wegen möglicher Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz laufen weiter. Dabei wird auch der Wirkstoffgehalt der beschlagnahmten CBD-Blüten untersucht.
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