Nachrichten aus Hamburg und der Region

Aktuelles Echo
Donald Trump plant Umbenennung von Ozeanen – neue Namen im Gespräch Donald Trump plant Umbenennung von Ozeanen – neue Namen im Gespräch Vor 1 Stunde Neues Lidar-System ermöglicht nächtliche Erkennung von F-35C Jets aus 61,5 Kilometer Entfernung Neues Lidar-System ermöglicht nächtliche Erkennung von F-35C Jets aus 61,5 Kilometer Entfernung Vor 1 Stunde Alternative Treibstoffnutzung: Frittieröl als Lösung für hohe Dieselpreise in Frankreich Alternative Treibstoffnutzung: Frittieröl als Lösung für hohe Dieselpreise in Frankreich Vor 1 Stunde Russland veräußert Goldreserven trotz Sanktionen – Verdacht auf Verkauf nach China wächst Russland veräußert Goldreserven trotz Sanktionen – Verdacht auf Verkauf nach China wächst Vor 1 Stunde Briefporto vor historischer Erhöhung: Wichtige Änderungen stehen bevor Briefporto vor historischer Erhöhung: Wichtige Änderungen stehen bevor Vor 1 Stunde W W Vor 2 Stunden Kölner Herbstkirmes: Frau bei Schlichtungsversuch schwer verletzt Kölner Herbstkirmes: Frau bei Schlichtungsversuch schwer verletzt Vor 2 Stunden Erbschaftsteuer-Reform: Droht Erben der Zwangsverkauf von Elternhäusern? Erbschaftsteuer-Reform: Droht Erben der Zwangsverkauf von Elternhäusern? Vor 3 Stunden Notlandung in Indien: Powerbank-Brand löst Panik in Airbus aus Notlandung in Indien: Powerbank-Brand löst Panik in Airbus aus Vor 3 Stunden Tödlicher Tigerangriff in Wildpark: Mann stirbt nach Eindringen in Gehege Tödlicher Tigerangriff in Wildpark: Mann stirbt nach Eindringen in Gehege Vor 3 Stunden

Drogenschmuggel und Waffenbesitz: Sanitäter steht im Gerichtssaal unter Beschuss

Ein Rettungssanitäter steht wegen gefälschter Rezepte vor dem Amtsgericht St. Georg. Der Vorwurf: Er wollte sich Potenzmittel besorgen, nachdem seine Frau einen Scherz gemacht hatte. Bei der Polizei fand man zudem Kokain und mehrere Schusswaffen.

Drogenschmuggel und Waffenbesitz: Sanitäter steht im Gerichtssaal unter Beschuss
Photo by (Augustin-Foto) Jonas Augustin on Unsplash

„Das war eine völlig unüberlegte Handlung“, sagte der Angeklagte Levin P. vor dem Amtsgericht St. Georg, wo er sich wegen gefälschter Rezepte und Drogenbesitz verantworten muss. Der 48-jährige Rettungssanitäter hatte Blankorezepte einer Notärztin entwendet, um sich Potenzmittel zu beschaffen, nachdem seine Frau einen Scherz über seine Leistungsfähigkeit gemacht hatte.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Vorfall und Anklage

Im April 2025 war Levin P. zusammen mit einer kassenärztlichen Notärztin im Einsatz. Während sie sich um eine ältere Patientin und ihren Enkel kümmerten, nahm er zwei Blankorezepte aus dem Arztkoffer der Ärztin an sich. Diese Rezepte sind normalerweise für die Verschreibung von Medikamenten gedacht und tragen bereits den Stempel der Ärztin. Am nächsten Morgen, nach einem Scherz seiner Frau über seine Potenz, entschloss sich Levin P., eines der Rezepte zu fälschen.

Die Fälschung und die Folgen

Levin P. füllte das Rezept mit den Daten des Enkels der Patientin aus und vermerkte „Sildenafil 25mg, 24 Tabletten“. Er unterzeichnete das Rezept mit der Unterschrift der Ärztin. „Hätte ich Sorgen bezüglich meiner Potenzkraft gehabt, hätte es einen vollkommen legalen Weg gegeben“, erklärte er während der Verhandlung.

Aufdeckung und Ermittlungen

Im vergangenen Jahr wurde Levin P. beim Versuch, das gefälschte Rezept in einer Apotheke in Winterhude einzulösen, erwischt. Apotheker bemerkten sein verdächtiges Verhalten und informierten die Polizei. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Portemonnaies fanden die Beamten 0,12 Gramm Kokain in einem Eppendorf-Gefäß.

Waffen und weitere Funde

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Ermittler zudem drei Schusswaffen im Kinderzimmer, einen Schlagring und eine Reihe weiterer Blankorezepte, die von einer anderen Praxis gestempelt waren. Diese Funde könnten für Levin P. rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, doch weder er noch sein Verteidiger äußerten sich während der Verhandlung dazu.

Urteil und Konsequenzen

Nach einer dreistündigen Verhandlung fiel um zwölf Uhr das Urteil: Levin P. wurde zu einer Geldstrafe von 8800 Euro verurteilt, die sich aus 110 Tagessätzen à 80 Euro zusammensetzt. Der Richter berücksichtigte dabei das Geständnis des Angeklagten hinsichtlich der Urkundenfälschung und des Drogenbesitzes. Levin P. hatte den Diebstahl als „Irrtum“ bezeichnet, was der Richter jedoch nicht glaubte. Der Sanitäter ist derzeit von seinem Beruf suspendiert und sieht sich einem Disziplinarverfahren gegenüber.


Quellen: mopo, tagesschau, NDR

Bildquelle: Unsplash / (Augustin-Foto) Jonas Augustin

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.