Nachrichten aus Hamburg und der Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Vor 14 Minuten Rauchen und Augengesundheit: Risiken für Erblindung und Erkrankungen Rauchen und Augengesundheit: Risiken für Erblindung und Erkrankungen Vor 21 Minuten Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 39 Minuten Polizei Hamburg sucht Zeugen nach Vandalismus an Geschäft in Eimsbüttel Polizei Hamburg sucht Zeugen nach Vandalismus an Geschäft in Eimsbüttel Vor 10 Stunden Former WCW wrestling star dead at 66: ‘Will always be remembered’ Former WCW wrestling star dead at 66: ‘Will always be remembered’ Vor 10 Stunden Heino leitet rechtliche Schritte gegen AfD wegen irreführender Wahlwerbung ein Heino leitet rechtliche Schritte gegen AfD wegen irreführender Wahlwerbung ein Vor 11 Stunden Mit 57 Jahren: „Zeit der Sehnsucht“-Star Patrick Muldoon ist gestorben Mit 57 Jahren: „Zeit der Sehnsucht“-Star Patrick Muldoon ist gestorben Vor 11 Stunden Tödlicher Streit in Neustrelitz: 32-Jähriger mit Armbrust erschossen Tödlicher Streit in Neustrelitz: 32-Jähriger mit Armbrust erschossen Vor 11 Stunden Deutsche Staatsbürgerin in Russland unter Terrorverdacht festgenommen Deutsche Staatsbürgerin in Russland unter Terrorverdacht festgenommen Vor 11 Stunden USA beginnen mit Rückzahlungen von umstrittenen Zöllen unter Trump USA beginnen mit Rückzahlungen von umstrittenen Zöllen unter Trump Vor 11 Stunden

Brand in Ballermann-Kneipe: Deutsche Kegelbrüder sollen in Haft

Acht Kegelbrüder aus dem Münsterland stehen im Verdacht, in einer Ballermann-Kneipe vorsätzlich Brandstiftung begangen zu haben. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert eine siebenjährige Haftstrafe und Schadensersatz in Höhe von 100.000 Euro.

Brand in Ballermann-Kneipe: Deutsche Kegelbrüder sollen in Haft

In einer Kneipe am Ballermann auf Mallorca kam es zu einem Brand, für den acht Kegelbrüder aus dem Münsterland verantwortlich gemacht werden. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von sieben Jahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Schwere Vorwürfe gegen die deutschen Urlauber

Zusätzlich zu der Gefängnisstrafe sollen die Angeklagten einen Schadenersatz in Höhe von 100.000 Euro leisten. Die jungen Männer bestreiten jedoch, für den Vorfall am 20. Mai 2022 in der Kneipe „Why not Mallorca“ verantwortlich zu sein.

Details der Anklage

Die Anklage basiert auf den Ergebnissen jahrelanger Ermittlungen. Den Kegelbrüdern wird vorgeworfen, am besagten Tag brennende Zigaretten und Alkohol von ihrem Hotelbalkon auf das Schilfdach der Kneipe geworfen zu haben. Laut Klageschrift hätten sie zudem „eine brennbare Flüssigkeit, wie Bier oder etwas Ähnliches“ auf das Dach geschüttet.

  • Die Männer sollen von Balkon zu Balkon geklettert sein und sich gegenseitig angefeuert haben.
  • Es wird ihnen vorgeworfen, eine „absolute Verachtung für das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Bewohner des Hotels“ gezeigt zu haben.
  • Das Feuer beschädigte auch angrenzende Einrichtungen, darunter ein Bordell und eine Privatwohnung.
  • Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen, was zu weiteren Vorwürfen der Körperverletzung führte.

Rechtslage und Verteidigung

Die Gruppe bestand aus 13 Urlaubern, von denen zunächst alle in Untersuchungshaft genommen wurden. Ein Richter, der für seine Strenge bekannt ist, setzte einen der Männer bereits einen Tag nach dem Brand auf freien Fuß. Vier weitere konnten nach etwa zweieinhalb Wochen gegen Kaution entlassen werden.

Die restlichen acht Männer verbrachten rund zwei Monate in Haft, bevor sie gegen eine hohe Kaution freikamen, als der Richter im Urlaub war.

Verteidigung und Unschuldsvermutung

Die spanische Anwältin María Barbancho betonte, dass die Unschuldsvermutung für die Angeklagten weiterhin gelte. In den Ermittlungsakten seien zahlreiche entlastende Hinweise zu finden, die keine belastbaren Beweise für eine strafrechtliche Verantwortung der Männer liefern würden.

Barbancho wies darauf hin, dass einige der Angeklagten seit Jahren in der örtlichen freiwilligen Feuerwehr aktiv sind und den Hotelgästen beim Verlassen des Gebäudes geholfen haben, als das Feuer ausbrach. Dabei hätten sie selbst Rauchvergiftungen erlitten.

Die Angeklagten hoffen auf ein faires und objektives Verfahren, um die Umstände des Vorfalls umfassend aufzuklären. Ein Termin für den Prozessbeginn in Palma steht bislang noch nicht fest. In ähnlichen Fällen, wie Was geschah bei dem verheerenden Brand in Crans-Montana?, wird oft die Verantwortung der Beteiligten hinterfragt. Auch hier stellt sich die Frage, wer die Verantwortung für die tödlichen Vorfälle in Crans-Montana trägt.

Mehr zum Thema

Diebstahl: Bundespolizei stoppt mutmaßliches Duo am Flughafen Köln/Bonn

In Hamburg: Polizei entdeckt massive Pyrotechnik-Vorräte bei Feier

„`

Bildquelle: Shutterstock

Artikel teilen: