14.01.2026 – 15:21
Die Polizei Hamburg
Die Polizei Hamburg hat mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Rahmen von Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betrugs in Hamburg-Wandsbek vollstreckt.
Hintergrund der Ermittlungen
Im Zeitraum von Mai 2025 bis August 2025 stehen drei Männer und eine Frau im Verdacht, unberechtigt über 1,4 Millionen Euro von Kundenkonten ins Ausland transferiert zu haben. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für Betrugsdelikte (LKA 1B) geleitet.
Durch einen Hinweis einer Bank sowie umfassende Ermittlungen gerieten die vier Verdächtigen, die im Alter von 25 bis 41 Jahren sind und als Bankmitarbeiter in Wandsbek tätig waren, ins Visier der Ermittler. Diese sollen gezielt Daten von größtenteils älteren Kunden ausspioniert haben.
Durchsuchungen und Beweissicherung
Die Tatverdächtigen nutzten die erlangten personenbezogenen Daten, um innerhalb von drei Monaten etwa 1,4 Millionen Euro auf für Briefkastenfirmen eröffnete Konten zu transferieren.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der tatverdächtigen Personen, die unterschiedliche Staatsangehörigkeiten besitzen (25 Jahre – deutsche Staatsangehörigkeit, 29 Jahre – türkische Staatsangehörigkeit, 34 Jahre – italienische Staatsangehörigkeit, 41 Jahre – serbische Staatsangehörigkeit).
Gestern vollstreckten die Ermittler die Durchsuchungsbeschlüsse in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Horn, Billstedt und Niendorf. Bei den Durchsuchungen wurden mehrere Beweismittel sichergestellt, die nun einer eingehenden Auswertung unterzogen werden. Nach Abschluss der Maßnahmen verblieben die Tatverdächtigen an ihren Wohnanschriften.
Fortsetzung der Ermittlungen
Die Ermittlungen des LKA 1B sind noch nicht abgeschlossen.
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