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Wegen guter Zusammenarbeit: Trump sagt zweiten Angriff auf Venezuela ab | Politik

US-Präsident Trump hat einen zweiten Angriff auf Venezuela abgesagt. Grund sind die Freilassung politischer Gefangener und die gute Zusammenarbeit, etwa bei der Öl- und Gasinfrastruktur.

Wegen guter Zusammenarbeit: Trump sagt zweiten Angriff auf Venezuela ab | Politik
Official portrait of President Donald J. Trump, Friday, October 6, 2017. (Official White House photo by Shealah Craighead)

US-Präsident Trump sagt geplanten Angriff auf Venezuela vorerst ab

In Washington hat US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben, dass der geplante zweite Angriff auf Venezuela vorerst nicht stattfinden wird. Auf seiner Plattform Truth Social führte er als Gründe die Freilassung politischer Gefangener in dem südamerikanischen Land sowie die positive Zusammenarbeit beider Staaten im Bereich der Öl- und Gasinfrastruktur an.

Dennoch bleiben alle Militärschiffe „aus Sicherheitsgründen“ in der Region. Trump kündigte zudem ein Treffen mit Vertretern der amerikanischen Ölindustrie im Weißen Haus an, bei dem Investitionen von mindestens 100 Milliarden Dollar in Venezuela angestrebt werden sollen.

Erste militärische Maßnahmen und die Situation unter Maduro

Nach dem ersten militärischen Vorgehen gegen Venezuela hatte Trump erklärt: „Wir sind darauf vorbereitet, eine zweite, deutlich größere Welle durchzuführen.“ Gleichzeitig hatte er jedoch auch angemerkt, dass dies wahrscheinlich nicht notwendig sei, da das US-Militär bei der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro „so erfolgreich“ gewesen sei.

Am Donnerstag hatte Parlamentspräsident Jorge Rodríguez die Freilassung zahlreicher Häftlinge bekanntgegeben, darunter der frühere Präsidentschaftskandidat Enrique Márquez und die bekannte spanisch-venezolanische Aktivistin Rocío San Miguel. Die Anwältin und Menschenrechtsaktivistin, die sowohl die venezolanische als auch die spanische Staatsbürgerschaft besitzt, war im Februar 2024 unter dem Vorwurf der Beteiligung an einem Komplott gegen Maduro verhaftet worden.

Menschenrechtslage und politische Inhaftierungen in Venezuela

Die Freilassung von San Miguel wurde von ihrer Anwältin bestätigt, die auch berichtete, dass es ihr nach der Haft gut gehe. San Miguel war im berüchtigten Gefängnis El Helicoide in der Hauptstadt Caracas eingesperrt, wo politische Häftlinge untergebracht werden. Am Donnerstag fanden sich Angehörige von Inhaftierten vor der Gefängniseinrichtung ein.

Laut Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Foro Penal sind in Venezuela mehr als 800 Menschen aus politischen Gründen in Haft. Diese Zahl verdeutlicht die weiterhin besorgniserregende Menschenrechtslage im Land.

Bildquelle: Shealeah Craighead via Wikimedia Commons (Public domain)

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