Ein tödlicher Nachbarschaftsstreit hat die Stadt Lünen erschüttert. Am Montagabend, dem 9.12.2025, wurde ein 34-jähriger Mann festgenommen, nachdem er eigenen Angaben zufolge seinen 35-jährigen Nachbarn auf offener Straße erschossen hatte. Dieser Vorfall stellt die zweite schwerwiegende Gewalttat in der Kleinstadt im Landkreis Unna innerhalb von nur 48 Stunden dar.
Der Vorfall ereignete sich gegen 23 Uhr auf der Gahmener Straße. ersten Berichten zufolge eröffnete der 34-Jährige das Feuer mit einer scharfen Schusswaffe. Unmittelbar danach kontaktierte er die Polizei und informierte sie über die Tat.
Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet
Das Opfer erlitt mehrere Schussverletzungen und wurde vor Ort von den Polizeikräften versorgt, bevor es in ein örtliches Krankenhaus transportiert wurde, wo es später an seinen schweren Verletzungen verstarb.
Die Polizei sicherte die Tatwaffe und nahm den mutmaßlichen Schützen am Tatort fest. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund in einem Mordfall gegen den 34-Jährigen.
Zusätzliche Vorfälle während des Polizei-Einsatzes
In der Nähe des Tatortes kam es im Zuge des polizeilichen Einsatzes zu einem schweren Unfall: Ein Streifenwagen kollidierte mit einem Auto, das daraufhin umkippte und auf dem Dach liegen blieb. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde schwer verletzt und zusammen mit den drei Beamten im Polizeifahrzeug ins Krankenhaus gebracht.
Die Ermittler bitten Zeugen, die Informationen zum Tatgeschehen haben oder über Videomaterial verfügen, sich unter der Telefonnummer 0231/132-3121 bei der Polizeiwache in Lünen zu melden.
Zusätzlich gab es einen anderen Vorfall erst am Sonntag, bei dem die Polizei einen 40-Jährigen in einem Hotel im nahegelegenen Unna festnahm. Der Verdächtige wird beschuldigt, ein Mädchen aus Lünen in seiner Gewalt gehabt und deren Familie mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Ihm werden erpresserischer Menschenraub und schwerer sexueller Kindesmissbrauch vorgeworfen.
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